Letztes Update:
20220127220332

14:13
26.01.2022
Politiker von CDU und CSU haben Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) dazu aufgefordert, die jüngste Verkürzung des Corona-Genesenenstatus wieder zurückzunehmen. "Während Lauterbach den Genesenen-Status in Deutschland fragwürdig auf drei Monate verkürzt, stimmt die Ampel auf EU-Ebene einem Genesenen-Status von sechs Monaten zu. Das ist vollkommen planlos", sagt der Chef der CSU-Abgeordneten im Bundestag, Alexander Dobrindt, der Welt. Er erwarte vom Gesundheitsminister, dass er die Verkürzung umgehend zurücknehme.
Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) fordert bei Bild: "Der Genesenen-Status sollte in Deutschland wieder sechs Monate gelten." Der gesundheitspolitische Sprecher der Unionsfraktion, Tino Sorge (CDU), sagt: "Minister Lauterbach wird der Öffentlichkeit erklären müssen, warum Deutschland einen Sonderweg geht. Als Land in Europas Mitte einen Alleingang zu vollziehen, wäre fragwürdig." Die Regierung werde neu bewerten müssen, ob "die Verkürzung über Nacht" die richtige Entscheidung gewesen sei. 

13:49
26.01.2022
Österreichs Tourismus hat auch im zweiten Corona-Jahr schwere Einbußen verzeichnet. Die Zahl der Übernachtungen brach im vergangenen Jahr gegenüber 2020 um fast 19 Prozent auf rund 80 Millionen ein, wie vorläufige Zahlen der Statistik Austria zeigen. Das war um 48 Prozent weniger als im Jahr vor der Pandemie. Damit sei die Branche um rund 50 Jahre zurückgefallen, heißt es. Zuletzt seien 1970 so wenige Übernachtungen in den Pensionen, Hotels und Ferienwohnungen registriert worden, teilt das Statistikamt weiter mit. Die höchsten Rückgänge verbuchten die Bundesländer Tirol, Salzburg und Wien.
Die für den Tourismus in Österreich wichtigen deutschen Gäste reduzierten ihre Übernachtungen den Angaben zufolge um 16,6 Prozent auf 32,1 Millionen. Trotzdem wurden im zweiten Corona-Jahr mehr Übernachtungen von Deutschen gezählt als von Österreichern.

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