Letztes Update:
20220127220332

12:03
26.01.2022
Angesichts der raschen Ausbreitung der Omikron-Variante von Sars-CoV-2 und neuer Höchstwerte bei den Neuinfektionen hat Südkorea die Quarantäne- und Isolationsregeln vereinfacht. Die Zahl der Neuinfektionen binnen 24 Stunden überstieg im Land zum ersten Mal seit Beginn der Corona-Pandemie die Schwelle von 10.000. Wie die Gesundheitsbehörden am Mittwoch mitteilen, wurden am Dienstag 13.012 Infektionen nachgewiesen. Der Tageswert war mehr als doppelt so hoch wie noch eine Woche zuvor. Die Gesamtzahl belief sich auf knapp 763.000.
Im Rahmen der neuen Pandemieregeln wurde die Quarantänezeit für vollständig geimpfte Personen, die sich dennoch infiziert haben, von zehn auf sieben Tage verkürzt. Geimpfte Personen, die in engem Kontakt mit Infizierten gekommen sind, müssen sich nicht mehr in Selbstisolation begeben, sondern unterliegen der passiven Überwachung. Sie müssen die Behörden täglich über ihren Gesundheitszustand informieren.

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11:28
26.01.2022
Die Zahl der Menschen in Deutschland, die sich erstmals für eine Corona-Impfung entscheiden, bleibt vergleichsweise gering. Bundesweit wurden am Dienstag mindestens 444.000 Impfdosen verabreicht, wie aus Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) hervorgeht. Aber nur gut 37.000 davon erhielten Menschen, die bisher noch gar nicht geimpft waren. Bei knapp 71.000 handelte es sich um Zweitimpfungen, bei knapp 336.000 um Auffrischungsimpfungen. 
Damit haben jetzt 75,6 Prozent der Bevölkerung - 62,8 Millionen Menschen - mindestens eine Impfdosis erhalten. Die Bundesregierung hatte als Ziel 80 Prozent Erstgeimpfte bis Ende Januar ausgegeben. Das scheint zunehmend unrealistisch. Nicht geimpft sind laut RKI 24,4 Prozent, insgesamt 20,3 Millionen Menschen. Darunter sind aber auch vier Millionen Kinder im Alter bis zu vier Jahren, für die bisher noch kein zugelassener Impfstoff zur Verfügung steht.

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