Letztes Update:
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Google Trend: Visier statt Maske

13:26
28.05.2020
Als Schutz gegen Corona interessieren sich offensichtlich immer mehr Leute in Deutschland für ein durchsichtiges Visier - obwohl es keine anerkannte Alternative zur Maske ist. Nach einer Auswertung der Suchmaschine Google vom Donnerstag stieg die Anfrage ”Visiere statt Masken kaufen“ in den vergangenen sieben Tagen um 1300 Prozent. Die Frage ”Wo sind Visiere erlaubt“ stieg um 170 Prozent. Das Suchinteresse nach dem Begriff ”Visier“ erreichte laut Google-Angaben in diesem Monat ein Rekordhoch.

Visiere - auch Face Shields genannt - werden in der Gastronomie und bei Ärzten oder Friseuren als zusätzlicher Schutz genutzt. Sie halten aber das Verströmen von Aerosolen offensichtlich nicht so gut ab wie Masken. Laut Robert Koch-Institut können Visiere ”nach unserem Dafürhalten nicht als gleichwertige Alternative“ zur Mund-Nasen-Bedeckung angesehen werden.

Im Merkblatt der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung zu Mund-Nasen-Bedeckungen werden Visiere nicht aufgeführt. Auch die meisten Behörden erkennen sie nicht als Alternative an - allenfalls aus gesundheitlichen Gründen gelten dann Ausnahmen.

dpa

Pilot Media Trends 2020: Was kommt nach Corona?

13:35
28.05.2020
Ein 150-seitiges Kompendium analysiert die für den Kommunikationsmarkt wichtigsten Themen des vergangenen Jahres und bietet einen Ausblick auf kommende Innovationen. Komplettiert wird die Studie mit einer detaillierten Übersicht, wie sich die Mediennutzung der einzelnen Kanäle verändert hat und welche Relevanz diese künftig in der Mediaplanung haben werden.

Die Analyse der Trends 2020 beschäftigt sich beispielsweise mit der Fragmentierung der Social-Kanäle sowie dem ungebrochenen Bewegtbild-Boom und zeigt auf, wie Programmatic Advertising smarter werden wird. Ein wichtiges Thema für den Markt sind auch die Alternativen, die als Reaktion auf die ePrivacy-Verordnung für Cookies gefunden werden müssen. Zudem erlebt Retargeting durch die Weiterentwicklung als Cross-Device-Disziplin eine Renaissance. Und Shopping wird Social respektive Social wird shoppable. Darüber hinaus werden die wichtigsten Entwicklungen auch nach einzelnen Medienkanälen aufgezeigt – von TV und Print über Digital und Audio bis hin zu Out-of-Home und Kino.

Ein umfangreiches Kapitel widmet sich zudem der Corona-Krise und ihren zu diesem Zeitpunkt absehbaren Auswirkungen auf die Markenkommunikation. „Der Blick auf die Produkte verändert sich und das Markenkapital gerät zunehmend unter Druck“, ist ein Resümee, das pilot-Geschäftsleiter und Strategie-Direktor Christian Schneider zieht. „Die intensivere Auseinandersetzung der Menschen mit dem Konsum birgt aber auch Chancen für Marken, die diese Tendenzen ernst nehmen und antizipieren.“

Annette Mattgey

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