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Handball-Bundesliga plant Saisonstart auch mit Zuschauern

09:10
29.05.2020
Die Handball-Bundesliga (HBL) setzt auf weitere Corona-Lockerungen und plant den Start der neuen Saison auch mit Zuschauern. Bis Mitte Juni will die Liga ein entsprechendes Konzept ausgearbeitet haben. "Natürlich schauen wir uns auch viel von den Konzepten der Fußballer und Basketballer ab. Aber die Königsdisziplin ist es, ein Konzept mit Zuschauern auszuarbeiten", sagte HBL-Geschäftsführer Frank Bohmann der Deutschen Presse-Agentur. Da die HBL-Clubs anders als etwa die Fußball-Bundesligisten viel stärker auf Zuschauer- und Sponsoringeinnahmen angewiesen sind, hofft die HBL für den angepeilten Saisonstart auf Spiele in teilgefüllten Hallen.

"Ich gehe, Stand heute, davon aus, dass wir an den meisten Standorten begrenzt mit Zuschauern spielen können, egal ob wir im September oder Oktober starten können", sagte Bohmann. Ob die für den kommenden Januar in Ägypten geplante Weltmeisterschaft bei einem HBL-Saisonstart erst im Oktober stattfinden kann, sieht der 55-Jährige angesichts der Termindichte skeptisch. "Wir haben dem Weltverband IHF schon gesagt, dass es uns frühzeitig mitgeteilt werden muss, sollte es zu einer Verlegung der WM kommen", sagte Bohmann. "Es wäre blauäugig zu sagen, dass die WM im Januar auf jeden Fall stattfindet."

dpa

Einzelhandel leidet in der Corona-Krise - sinkende Umsätze

08:12
29.05.2020
Der Einzelhandel in Deutschland hat wegen geschlossener Geschäfte in der Corona-Krise kräftige Umsatzeinbußen erlitten. Im April sank der Erlös preisbereinigt um 6,5 Prozent gemessen am Vorjahresmonat, wie das Statistische Bundesamt am Freitag auf Basis vorläufiger Daten mitteilte. Zum Vormonat März fiel der Umsatz um gut fünf Prozent - der stärkste Rückgang gegenüber einem Vormonat seit dem Januar 2007.
Gefragt waren demnach zwar Lebensmitteln, Getränken und Tabakwaren, dort stieg der Umsatz um 6,2 Prozent. Hingegen brach der Einzelhandel mit Nicht-Lebensmitteln um 14,5 Prozent ein - der größte Rückgang seit Beginn der Zeitreihe 1994, so die Wiesbadener Statistiker. Besonders groß waren die Umsatzverluste bei Textilien, Bekleidung, Schuhen und Lederwaren mit mehr als 70 Prozent.

Großer Gewinner in der Corona-Krise war zuletzt der Internet- und Versandhandel mit einem Umsatzplus von mehr als 24 Prozent zum Vorjahresmonat. Da viele Geschäfte erst Ende April unter Auflagen wieder öffnen durften und Verbraucher Angst vor Infektionen hatten, kauften sie verstärkt im Internet.

dpa

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