Letztes Update:
20210124142453

Hilfsaktion "Beutelritter" gestartet

10:29
30.03.2020
Der Esslinger Daniel Hoffmann hat zusammen mit zwei Freunden die Hilfsaktion "Beutelritter" ins Leben gerufen. Beutelritter versteht sich nicht als eigene Aktion, sondern ergänzt die vielen kleinen und großen bestehenden, wie etwa die Nachbarschaftshilfe. 

Bei der Aktion "Beutelritter" machen sich die Hilfesuchenden per Beutel oder Tüte bemerkbar, die sie an die Wohnungstür hängen – oder aber auch aus dem Fenster oder an den Gartenzaun. Der Beutel soll wie eine Art Signalfahne dienen, eine Kommunikationsmethode, die es schon seit langem gibt. Nachbarn können sich dann entsprechend melden und die Hilfebedürftigen unterstützen.

Die Aktion richtet sich vor allem auch an ältere Menschen, die über Online-Kanäle schwer erreichbar sind und umgekehrt potentielle Helfer schwer erreichen können. Hier geht es zum Youtube-Kanal der "Beutelritter".

Patrick Kuolt

Klinikum Esslingen stellt klar: Fake News im Umlauf

09:04
30.03.2020
Nachdem am Sonntag in sozialen Netzwerken Meldungen verbreitet wurden, wonach das Klinikum Esslingen sich im Katastrophenmodus befinde, es dort Todesfälle wegen des Coronavirus gegeben habe und mehr als 50 Corona-Infizierte auf der Normalstation behandelt würden, hat Pressesprecherin Anja Dietze nun klar dazu Stellung bezogen. "Da können wir definitiv Entwarnung geben", sagte Dietze am Montagmorgen. Derzeit müssten im Klinikum acht Corona-Patienten beatmet werden, "zudem liegen insgesamt 13 Patienten auf der Normalstation. Neun davon sind positiv getestet, vier sind Verdachtsfälle", erklärte Dietze weiter.

Das Klinikum bereite sich auf weitere Fälle vor. "Das tun wir aber schon seit Wochen - alles andere wäre auch fahrlässig. Wir befinden uns täglich in engem Austausch, sowohl innerhalb des Klinikums als auch mit anderen Krankenhäusern, um uns bestmöglich abstimmen und auf die aktuelle Situation einstellen zu können", betonte Dietze.

Patrick Kuolt

Mundschutz made in Esslingen

06:26
30.03.2020
Der Mundschutz ist in Corona-Zeiten in aller Munde. Aber er fehlt. Der Esslinger Apotheker Christoph Mauz kann Abhilfe schaffen. Nicht für die Profis. Aber für diejenigen, die sich im Alltag davon etwas mehr Schutz für sich und andere erwarten. Mit handgenähten, wiederverwendbaren und voll waschbaren Stoffstreifen will er zusammen mit seiner Rathausplatz-Nachbarin Esther Hack eine Alternative bieten. Das Ganze erfüllt sogar einen guten Zweck. EZ+-Abonnenten lesen hier mehr zum Thema.

Patrick Kuolt