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Hochbetrieb beim Zoll trotz der Krise

10:44
30.03.2020
In der Corona-Krise ändern sich Einfuhr- und Einreisebeschränkungen schnell. Doch genau dieser Wandel im Warengeschäft reizt den Zollinspektor Robin Stolz, der im Frachtzentrum des Flughafens arbeitet. EZ+-Abonnenten lesen hier den vollen Artikel.


Patrick Kuolt

Polizei zeigt hunderte Menschen an

10:40
30.03.2020
Vielleicht war das Frühlingswetter schuld, vielleicht auch der Drang nach Geselligkeit: Trotz scharfer Einschränkungen und öffentlicher Ermahnungen hat die Polizei am Wochenende mehrere sogenannte Corona-Partys, Gartenfeiern und sogar ein Treffen in einer Shisha-Bar aufgelöst und Hunderte von Menschen angezeigt. 

Auch die Feier in einer Stuttgarter Shisha-Bar wird Konsequenzen haben für rund zwei Dutzend Menschen: "Die dort angetroffenen Personen erwartet ein Verfahren nach dem neuen Bußgeldkatalog des Landes", sagte ein Stadtsprecher. Der Strafrahmen liegt dabei zwischen 250 und 1000 Euro. Das Ordnungsamt will zudem die Konzession des Betreibers prüfen.

Die Polizei hatte nach eigenen Angaben die Tür von der Feuerwehr aufbrechen lassen müssen, weil in der Shisha-Bar niemand auf die Aufforderungen zu öffnen reagiert hatte. Die meisten Feiernden hatten sich in einem Lagerkeller verbarrikadiert, als die Polizei sie kontrollierte.

Stuttgarts Oberbürgermeister Fritz Kuhn (Grüne) hatte das Verhalten als ignorant und unvernünftig kritisiert. "Wer sich jetzt noch in Gruppen versammelt und Partys feiert, handelt gegen die Gesellschaft und nimmt in Kauf, dass Menschen schwer krank werden oder sogar sterben", hatte er der angezeigten Gruppe vorgeworfen.

In Baden-Württemberg sind Menschenansammlungen auf öffentlichen Plätzen mit mehr als zwei Personen, die nicht zur Familie gehören, verboten. Am Sonntag hatte das Land dazu einen Bußgeldkatalog veröffentlicht.

Patrick Kuolt