Letztes Update:
20200331112624

51 Infizierte im Zollernalbkreis

16:42
17.03.2020
Zollernalbkreis - Im Zollernalbkreis sind am Dienstag 18 weitere mit dem Coronavirus infizierten Menschen bestätigt worden. Damit erhöht sich die Zahl der im Landkreis infizierten auf 51.

Bei den neu Infizierten handelt es sich um zehn Frauen und acht Männer im Alter zwischen 21 und 72 Jahren. Laut Landratsamt haben sie sich vermutlich alle durch den Aufenthalt in einem der europäischen Risikogebiete oder durch intensiven Kontakt mit bereits Erkrankten infiziert.

(sb)

Gemeinsame Einkaufshilfe in Geislingen gegründet

16:23
17.03.2020
Geislingen - Die Auswirkungen des Coronavirus kann die Menschen zunehmend in ihrer Handlungsfähigkeit einschränken. Vor allem Senioren und Personen mit Vorerkrankungen gehören zu der stark gefährdeten Risikogruppe. Alltägliche Aufgaben sind zunehmend mit einem Ansteckungsrisiko verbunden. Daher möchte die Stadt Geislingen in Zusammenarbeit mit dem Sozialen Netzwerk GEBs für Unterstützung sorgen.

Für ältere, vorerkrankte sowie mobil eingeschränkte Bürgerinnen und Bürger vermittelt die Stadt Geislingen über das Soziale Netzwerk GEBs einen Bring- und Holservice für Lebensmitteleinkäufe sowie Medikamente.
Bürgermeister Oliver Schmid ist es wichtig, dass die Versorgung vor allem für die Risikogruppen gesichert ist und freut sich, mit dem Sozialen Netzwerk GEBs einen kompetenten und zuverlässigen Partner zu haben.

Wer Hilfe benötigt kann sich unter 07433/9555-165 oder per Mail an info@sozialesnetzwerk-gebs.de an das Soziale Netzwerk GEBs wenden.

Die Kosten des Einkaufs sind direkt an das Soziale Netzwerk GEBs zu entrichten.

Wer sich über dies helfend einbringen möchte, kann sich gerne bei der Stadtverwaltung Geislingen unter der Telefonnummer 07433/9684-10 oder per Mail an ehrenamt@stadt-geislingen.de für die städtische Ehrenamtsbörse melden.

(sb)

Lucha: "Unser Problem heißt nicht Iran, es heißt Ischgl"

16:20
17.03.2020
Stuttgart - Die aktuelle Verbreitung des Coronavirus geht nach Angaben von Gesundheitsminister Manne Lucha (Grüne) auch besonders auf Kontakte in Skigebieten zurück. «Unser Problem heißt nicht Iran, es heißt Ischgl», sagte Lucha am Dienstag bei einer virtuellen Pressekonferenz in Stuttgart mit Blick auf beliebte Skigebiete. «Die Après-Ski-Partys in Tirol haben uns ein ganz großes Problem ins Land gebracht.» Lucha appellierte an die Bürger, die sozialen Kontakte um 50 Prozent zu reduzieren. «Bitte Jugendliche, keine Corona-Partys!», sagte Lucha.

Auch Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) führte am Dienstag die Ausbreitung des Virus unter anderem auf Kontakte in Skigebieten zurück. Er verwies etwa auf Südtirol, Österreich und die Schweiz. Das Risiko, das aus dem regen Austausch in Skigebieten entstanden sei, solle man nicht unterschätzen. Spahn bekräftigte den Aufruf an Heimkehrer aus den Skigebieten, zwei Wochen zu Hause zu bleiben.

(dpa/lsw)

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