UPDATE | Nach VW nimmt auch die Porsche SE (PSE) als Haupteigentümerin des Wolfsburger Autobauers ihre Prognose für das laufende Jahr zurück. Das Geschäft der Stuttgarter Holding hängt fast ausschließlich an der Entwicklung bei der Volkswagen AG - und die hatte zuvor mitgeteilt, dass die Erwartungen für 2020 nicht mehr erreicht werden könnten. Im ersten Quartal ging der Umsatz nach vorläufigen Zahlen von 60 Milliarden Euro im Vorjahreszeitraum auf 55 Milliarden Euro zurück.
Da auch bei VW nicht absehbar sei, wann eine neue Prognose vorgelegt werden könne, könne auch die Porsche SE bis auf Weiteres keine neue Prognose erstellen, heißt es. Die Porsche SE hält gut 53 Prozent der Stimmrechte an Volkswagen und hatte für 2020 bislang mit einem Konzernergebnis nach Steuern zwischen 3,5 Milliarden Euro und 4,5 Milliarden Euro gerechnet.