Das ärmste EU-Land Bulgarien hat zum Schutz heimischer Agrar-Erzeuger in der Corona-Krise die Handelsketten verpflichtet, regionale Produkte anzubieten. Dabei handelt es sich um Milch und Milcherzeugnisse, Fisch, Fleisch, Eier, Honig sowie Obst und Gemüse. Die Verkaufsstände müssen eine ausreichende Fläche haben und speziell gekennzeichnet sein.
Damit sollen die kleinen regionalen Erzeuger unterstützt werden und ihr Gewerbe erhalten bleiben, erläutert die Regierung in Sofia ihre Anordnung. In den großen Supermarktketten sind Schätzungen zufolge etwa 80 Prozent des Angebots an Obst und Gemüse importiert.