UPDATE | Die Entwicklung und freiwillige Nutzung einer
Stopp-Corona-App kann nach Auffassung der Bundesregierung entscheidend dazu beitragen, die
Zahl der Neuinfektionen zu reduzieren. Eine entsprechende Anwendung für Smartphones sei ein
"ganz zentraler Baustein", wenn man die Ansteckungsquote senken wolle, so Regierungssprecher Steffen Seibert. Die deutsche App solle mit Software-Anwendungen in anderen europäischen Staaten kompatibel und
in den nächsten Tagen oder Wochen zum Download verfügbar sein.
Ziel der App ist es, möglichst viele Kontaktpersonen von Menschen, die positiv getestet wurden,
rasch und anonym über ihr Risiko zu informieren. Bisher läuft die Information über Mitarbeiter der Gesundheitsämter. Nach Angaben von Kanzleramtschef Helge Braun
sei eine solche Tracking-App
Teil der Exit-Strategie der Bundesregierung, um die angeordneten Kontaktverbote und andere Beschränkungen schrittweise lockern zu können. Das sagte der CDU-Politiker in der Sendung
"Frühstart" der
RTL/ntv-Redaktion.