Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) ruft Regierungen auf, auch Flüchtlingen, Migranten, Obdachlosen und Menschen ohne Krankenversicherung Zugang zu medizinischen Diensten zu geben. Sie müssten sich auch auf das Virus testen lassen können, auch, wenn sie die Kosten dafür nicht selbst tragen können. "Wir rufen alle Länder auf, finanzielle Barrieren abzubauen", sagt WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus in Genf.
"Wenn Menschen sich erst spät oder gar nicht in ärztliche Behandlung begeben, weil sie es sich nicht leisten können, ist das nicht nur schädlich für sie selbst. Das macht es auch schwieriger, die Covid-19-Pandemie unter Kontrolle zu bringen und bringt die Gesellschaft in Gefahr."