Letztes Update:
20200608123633

12:32
29.04.2020
Die Bundesländer fordern wegen weggebrochener Einnahmen einen Rettungsschirm für den öffentlichen Nahverkehr. Es müssten "zusätzliche öffentliche Mittel zweckgebunden für die Bewältigung der finanziellen Folgen der Corona-Pandemie im ÖPNV zur Verfügung gestellt werden", damit es "auch während und nach der Krise einen leistungsfähigen ÖPNV gibt", heißt es in einem Brief der Verkehrsminister der Länder an Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU). Zuvor hatte der "Spiegel" darüber berichtet. 
Je nach Dauer der Einschränkungen rechneten Verkehrsbranche und Länder bundesweit mit Einnahmeausfällen von mindestens fünf Milliarden Euro alleine bis Ende 2020. 

12:26
29.04.2020
Der Deutsche Kitaverband fordert die Abkehr von der coronabedingten Notbetreuung für Kinder und den Start eines Übergangsbetriebs. Statt die Notbetreuung auszuweiten, brauche man eine Übergangsregelung, die an die jeweilige aktuelle Corona-Lage angepasst werden könne, teilt der Verband mit. Empfohlen werde dazu eine prozentuale Belegung der regulären Kita-Plätze und feste, strikt voneinander isolierte Gruppen. Damit sei die Situation für die Träger besser planbar, heißt es. Welche Kinder aufgenommen würden, sollten die Träger und Einrichtungen entscheiden. Dazu könnten demnach neben Kindern von unabkömmlichen Eltern und Alleinerziehenden auch Kinder mit Förderbedarf oder in beengten Wohnsituationen zählen.

Foto: Mahesh Kumar A/AP/dpa