Letztes Update:
20200608123633

12:50
29.04.2020
Sachsens Regierungschef Michael Kretschmer (CDU) kündigt eine weitere Lockerung von Einschränkungen für die Zeit ab dem 25. Mai an. Als Beispiel nennt er bei einer Fragestunde im Landtag den Kita-Betrieb. Alles sei aber von der Entwicklung der Pandemie abhängig. Die Regierung habe stets auf der Grundlage von Fakten gehandelt. Der Gesundheitsschutz sei dabei das A und O gewesen. Ein Leben "mit dem Virus" müsse möglich sein. Mit Kretschmer stellt sich erstmals ein sächsischer Ministerpräsident einer solchen Fragerunde im Parlament. 

Mund-Nasen-Schutze in einer Aldi-Filiale. Foto: Rolf Vennenbernd/dpa

12:45
29.04.2020
Einige Handelsketten bieten Schutzmasken "zum Selbstkostenpreis" an. Aldi Süd begann heute in ersten Filialen mit dem Verkauf von 10er-Sets, wie das Unternehmen mitteilt. Konkurrent Lidl wird nach eigenen Angaben ab morgen in allen rund 3200 Filialen Einwegmasken in 50er-Packs verkaufen. "Aufgrund der aktuellen Corona-Situation bietet Lidl die Vorratspackungen zum Selbstkostenpreis an", betont der Discounter. Das Pack soll 33 Euro kosten. Aldi Süd verzichtet nach eignen Angaben ebenfalls auf eine Gewinnmarge und verkauft das 10er-Set für 6,99 Euro. Rewe, Penny und toom wollen ab Samstag schrittweise mit dem Verkauf von Schutzmasken beginnen. Auch Edeka bringt nach eigenen Angaben Zug um Zug Masken in seinen Märkten in den Verkauf.

12:39
29.04.2020
UPDATE | Die US-Wirtschaft ist im ersten Quartal wegen der Coronavirus-Pandemie geschrumpft. Die Wirtschaftsleistung ging auf das Jahr hochgerechnet im Vergleich zum Vorquartal um 4,8 Prozent zurück, wie das Handelsministerium auf Basis einer ersten Schätzung mitteilt. Im vierten Quartal 2019 war die weltgrößte Volkswirtschaft noch mit soliden 2,1 Prozent gewachsen. Inzwischen warnen Experten aber, dass den USA der stärkste Wachstumseinbruch seit der Weltwirtschaftskrise vor fast 100 Jahren droht. 
Ab Mitte März begannen viele Bundesstaaten, für die Wirtschaft verheerende Ausgangsbeschränkungen zu verhängen. Seither haben in den USA mehr als 26 Millionen Menschen ihren Job verloren. Experten gehen davon aus, dass die Arbeitslosenquote inzwischen bei etwa 15 Prozent liegen dürfte. Die Regierung befürchtet für das zweite Quartal einen noch drastischeren Wirtschaftseinbruch - womöglich sogar ein Schrumpfen um bis zu 30 Prozent.