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20211229210442

Zahl der Corona-Fälle in Türkei steigt an

20:43
29.12.2021
In der Türkei sind wieder mehr Menschen positiv auf Corona getestet worden. Den zweiten Tag infolge lag der Wert der täglichen Corona-Fälle am Mittwoch über 30 000. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums fielen 36 684 Tests positiv aus. In den vergangenen Wochen hatte die Fallzahl täglich bei rund 20 000 gelegen.

Als mögliche Gründe für den Anstieg nannte Gesundheitsminister Fahrettin Koca neben der Omikron-Variante, dass sich Menschen nun mehr in Innenräumen aufhielten. Die Türkei testet nur stichprobenartig auf Virusvarianten. Laut offiziellen Angaben wurde seit Anfang Dezember in 42 von 3344 Fälle die Omikron-Variante festgestellt.

Koca rief dazu auf, sich impfen zu lassen. Dem Statistik-Portal „Our World in Data“ zufolge haben sich knapp 67 Prozent der türkischen Bevölkerung bisher mindestens ein Mal impfen lassen. Die Türkei hat eine ähnlich große Bevölkerung wie Deutschland.

Ab Donnerstag wird dem Gesundheitsminister zufolge zudem in städtischen Krankenhäusern mit Turkovac geimpft. Koca ließ sich am Mittwoch vor laufenden Kameras den türkischen Impfstoff spritzen, der kürzlich eine Notfallzulassung bekommen hat. Bisher hatte man in der Türkei meist die Wahl zwischen dem chinesischen Impfstoff Sinovac und dem Impfstoff von Biontech. Die Türkische Ärztevereinigung TTB hatte nach der Zulassung kritisiert, dass zu wenige Daten zu dem Impfstoff veröffentlicht worden seien.

Denise Frommeyer

VfB-Duo positiv auf Corona getestet

20:21
29.12.2021
Abwehrspieler Konstantinos Mavropanos und Offensivmann Mateo Klimowicz vom VfB Stuttgart sind positiv auf das Coronavirus getestet worden. Das Duo befinde sich bis auf Weiteres in häuslicher Isolation, teilte der schwäbische Fußball-Bundesligist am Mittwoch mit. Die beiden Profis, die sich aktuell in ihren jeweiligen Heimatländern aufhalten, werden beim Trainingsauftakt des VfB am Donnerstag somit fehlen - genau wie Stürmer Omar Marmoush, der sich mit der ägyptischen Nationalmannschaft in den kommenden Tagen auf den Afrika-Cup in Kamerun (9. Januar bis 6. Februar) vorbereiten wird.

Denise Frommeyer