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Gegen Corona-Maßnahmen: Mehrere Tausend Demonstranten in Rostock

17:30
27.12.2021
In Rostock haben sich am Montagabend mehrere Tausend Demonstranten versammelt, um gegen Corona-Maßnahmen und eine Impfpflicht zu protestieren. Allerdings kam es zunächst nicht zu einem gemeinsamen Demonstrationszug, ein Großteil der Menschen brach in Richtung Hauptbahnhof auf. Wie eine Polizeisprecherin sagte, habe der Veranstalter zuvor kundgetan, sich nur mit 300 weiteren Menschen auf den Demonstrationszug zu begeben. Angemeldet habe er aber 10.000 Teilnehmer.

Für Montagabend sind wieder Demonstrationen gegen Corona-Einschränkungen in mehreren Städten des Landes angemeldet. In Rostock muss noch für die kommenden Stunden mit Verkehrsbehinderungen gerechnet werden.

Bereits am Montag vergangener Woche hatten sich in der Spitze bis zu 10.000 Demonstranten in der Hansestadt versammelt. Auch da war es zunächst nicht zu einem großen Zug gekommen, später allerdings zog die große Mehrheit am Stadthafen entlang zurück zur Innenstadt.

Denise Frommeyer

Corona-Fall in Ischgler Bar „Kitzloch“: Behörde ruft zur Vorsicht auf

17:15
27.12.2021
Wegen eines Corona-Falls im bekannten Lokal „Kitzloch“ im österreichischen Skigebiet Ischgl haben Behörden einen öffentlichen Aufruf an Gäste der Bar gestartet. Personen, die sich am vorigen Donnerstag oder Freitag dort aufhielten, sollten sich testen lassen und zwei Wochen lang FFP2-Masken tragen sowie Menschenansammlungen meiden, hieß es am Montag vom Land Tirol. Ein Servicemitarbeiter sei positiv getestet worden. Das „Kitzloch“ gilt als einer der Ausgangspunkte für die vielen Infektionen, die Anfang 2020 von Ischgl aus in verschiedene Länder Europas getragen wurden.

Im Unterschied zu 2020 darf nach derzeit geltenden Regelungen in Aprés-Ski-Lokalen kein Barbetrieb stattfinden. Gäste werden in Österreich nur an ihren Sitzplätzen bedient. Das Gastronomie-Personal muss FFP2-Masken tragen, ebenso wie Gäste auf dem Weg zu den Tischen. Nur Geimpfte oder Genesene erhalten Zutritt.

Eine unabhängige Expertenkommission stellte im Oktober 2020 in einem Bericht fest, dass am Anfang der Pandemie Personal im „Kitzloch“ trotz Grippesymptomen weitergearbeitet hatte. Behörden hätten die Situation heruntergespielt, so der Bericht.

Denise Frommeyer