Nach übereinstimmenden Informationen von US-Medien finden die Olympischen Spiele im Februar ohne Eishockey-Profis aus der NHL statt. Das berichteten neben der US-Nachrichtenagentur AP auch die „Washington Post“ und die „New York Times“ am Dienstag unter Berufung auf anonyme Quellen. Eine offizielle Stellungnahme der National Hockey League gab es zunächst nicht, laut der Medienberichte ist sie für Mittwoch geplant. Die Olympischen Winterspiele finden vom 4. bis 20. Februar in Peking statt.
Der Olympia-Traum der deutschen Nationalspieler Leon Draisaitl (Edmonton Oilers), Philipp Grubauer (Seattle Kraken), Moritz Seider (Detroit Red Wings) und Tim Stützle (Ottawa Senators) ist damit wohl ebenso geplatzt wie die Hoffnung des Augsburgers Nico Sturm (Minnesota Wild) auf ein Debüt im Nationaltrikot.
Die NHL und die Spielergewerkschaft hatten sich im Tarifvertrag vor dem Saisonstart darauf geeinigt, dass die Profis aus der nordamerikanischen Profiliga im Gegensatz zu 2018 wieder an Olympia teilnehmen dürfen - die Liga bis 10. Januar aber einen Rückzieher machen darf, sollte das Risiko durch die Corona-Pandemie oder die Zahl der deswegen verschobenen Partien zu groß werden.