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20211222203954

RKI registriert 45 659 Neuinfektionen - Inzidenz sinkt auf 289,0

06:48
22.12.2021
Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz ist im Vergleich zum Vortag gesunken. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner und Woche am Mittwochmorgen mit 289,0 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der bundesweite Wert bei 306,4 gelegen, vor einer Woche bei 353,0 (Vormonat: 386,5).

Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 45 659 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 04.51 Uhr wiedergeben. Vor genau einer Woche waren es 51 301 Ansteckungen. Die Zahl gemeldeter Infektionen geht seit rund drei Wochen zurück. Experten befürchten wegen der ansteckenderen Omikron-Variante aber eine baldige Trendumkehr.

Deutschlandweit wurden den neuen Angaben zufolge binnen 24 Stunden 510 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 453 Todesfälle gewesen. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 6 878 709 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

Jan-Felix Jasch

Kulturrat sieht nach Corona-Gipfel „massive“ Einschränkungen

05:48
22.12.2021
Dass überregionale Großveranstaltungen spätestens ab dem 28. Dezember ohne Zuschauer stattfinden sollen, schränkt nach Ansicht des Kulturrats auch den Kulturbereich „massiv ein“. Das teilte der Geschäftsführer des Verbands, Olaf Zimmermann, nach den Beratungen von Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) mit den Ministerpräsidentinnen und -präsidenten der Länder mit. „Wahrscheinlich muss der Sonderfonds des Bundes für Kulturveranstaltungen noch einmal aufgestockt werden, damit zumindest der entstandene Schaden den Kulturveranstaltern sowie den mittelbar betroffenen Künstlerinnen und Künstlern ersetzt werden kann“, sagte Zimmermann weiter.

Der Zugang zu Kultureinrichtungen und anderen Kulturveranstaltungen bleibt aber weiterhin für Geimpfte und Genesene (2G) möglich. Ergänzend kann ein aktueller Test vorgeschrieben werden (2G plus). Dass der Bedeutung der Kunstfreiheit dem Infektionsgesetz entsprechend Rechnung getragen werden müsse, sei „bei der Beratung der Ministerpräsidenten mit dem Bundeskanzler nicht ohne Wirkung geblieben“, so Zimmermann. Weiter hielt er fest: „Angesichts der Omikronwelle kann nur noch einmal unterstrichen werden: Impfen ist die beste Form der Kulturförderung.“

Jan-Felix Jasch