Hamburgs Corona-Inzidenz ist am Sonntag erneut leicht gestiegen. Die Gesundheitsbehörde gab die Zahl der Neuinfektionen je 100 000 Einwohner binnen einer Woche mit 314,4 an. Am Samstag hatte Wert 313,4 betragen, eine Woche zuvor 249,2. Damit läuft die Entwicklung in der Hansestadt weiter gegen den Bundestrend: Deutschlandweit fiel die Inzidenz laut Robert Koch-Institut (RKI) am Sonntag auf 315,4 an, nach 321,8 am Vortag.
Die Gesundheitsbehörde meldete 593 bestätigte Neuinfektionen, 315 weniger als am Samstag, aber 19 mehr als vor einer Woche. Damit haben sich seit Februar 2020 in der Hansestadt nun mindestens 128 860 Menschen infiziert. 111 400 davon gelten nach RKI-Schätzung als genesen.
Die Zahl der Menschen, die seit Beginn der Pandemie im Zusammenhang mit dem Virus in Hamburg gestorben sind, erhöhte sich um 3 auf 1953. Laut Gesundheitsbehörde lagen mit Stand Freitag 232 Covid-19-Patienten in den Kliniken der Hansestadt, davon 54 auf Intensivstationen. Die Hospitalisierungsrate lag laut RKI in Hamburg am Freitag bei 3,62, nach 3,83 am Donnerstag, bundesweit sind demnach binnen sieben Tagen 5,10 Corona-Patienten je 100 000 Einwohner in ein Krankenhaus aufgenommen worden (Donnerstag: 5,17). Der Wert ist zentral für die Beurteilung des Infektionsgeschehens. Bei Überschreitung der Grenzwerte 3, 6 und 9 können die Bundesländer jeweils schärfere Maßnahmen zur Bekämpfung der Pandemie verhängen.
78,4 Prozent der Hamburger sind dem RKI zufolge (Stand Samstag) mindestens einmal geimpft, als vollständig geimpft gelten 76,1 Prozent. Eine Auffrischungsimpfung erhielten in Hamburg bisher 25,1 Prozent der Menschen.