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Protestmärsche gegen Corona-Maßnahmen in europäischen Städten

12:38
05.12.2021
In mehreren europäischen Städten sind am Wochenende wieder Gegner von staatlichen Einschränkungen zur Bekämpfung des Coronavirus auf die Straße gegangen. Allein in Wien beteiligten sich nach Angaben der Polizei am Samstag mehr als 40 000 Menschen in teils aufgeheizter Stimmung an Protesten. Ihre Empörung richtete sich insbesondere gegen die allgemeine Impfpflicht, die Österreich im Februar einführen will. Es gab mindestens fünf Festnahmen. Zu Demonstrationen kam es auch in Italien und in den Niederlanden.
In Wien trugen die Gegner von staatlichen Corona-Maßnahmen Plakate wie „Nein zum Impfzwang“ oder „Jesus schützt die Kinder, nicht Impfungen“ durch die Stadt. Die eigentlich geltende Maskenpflicht wurde von den meisten missachtet. Bei der Festnahme eines betrunkenen Demonstranten wurden vier Polizistinnen und Polizisten verletzt, wie die Polizei mitteilte. Wegen sehr hohen Corona-Infektionszahlen ist das Land seit Mitte November im Lockdown, noch bis zum 11. Dezember.

Jean-Pierre Fellmer

Corona-Werte in Niedersachsen leicht rückläufig

11:28
05.12.2021
Die Werte zur Einordnung der Corona-Lage in Niedersachsen sind erneut leicht zurückgegangen. Die sogenannte Hospitalisierungsinzidenz, ein maßgeblicher Indikator, sank am Sonntag auf 6,2 nach 6,7 am Vortag, wie die Landesregierung mitteilte. Der Wert gibt an, wie viele Infizierte in den vergangenen sieben Tagen auf 100 000 Einwohner gerechnet neu in eine Klinik aufgenommen wurden.

Auch der Indikator für die Belegung von Intensivbetten durch Corona-Patienten sank am Sonntag leicht auf 9,9 Prozent. Am Samstag hatte der Wert genau auf der Grenze von 10,0 Prozent gelegen, die ein Faktor bei der örtlichen Verhängung der Warnstufe zwei ist. 

Jean-Pierre Fellmer

Omikron-Virusvariante erstmals in Rumänien bestätigt

10:04
05.12.2021
In Rumänien haben die Behörden erstmals zwei Fälle der Omikron-Variante des Corona-Virus durch Genomsequenzierung bestätigt. Dies meldete die Nachrichtenagentur Mediafax am Samstagabend unter Berufung auf das Gesundheitsministerium in Bukarest. Die 48-jährige Frau aus dem Kreis Brasov und der 49-jährige Mann aus dem Kreis Vaslui weisen keine Symptome auf und befinden sich in häuslicher Isolierung, wie es heißt. Beide seien am 30. November mit dem Flugzeug aus Südafrika gekommen und nach ihrer Ankunft positiv getestet worden.

Ministerpräsident Nicolae Ciuca berief in der Nacht zum Sonntag eine Sitzung der Spitzen der Gesundheitsverwaltung ein, um mögliche Maßnahmen zu erörtern. Rumänien hatte im Oktober den Höhepunkt einer verheerenden Corona-Welle hinter sich gelassen. Am Sonntag lag die Sieben-Tage-Ansteckungsrate pro 100 000 Einwohner bei 50. Nur 39 Prozent der Bevölkerung sind gegen das Coronavirus vollständig geimpft.

Jean-Pierre Fellmer