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20211202122607

Booster-Impfungen in Niedersachsen überschreiten Millionenmarke

11:54
02.12.2021
  Mehr als eine Million Menschen in Niedersachsen haben mittlerweile eine Corona-Auffrischungsimpfung erhalten. Das geht aus Daten des Robert Koch-Instituts vom Donnerstag hervor. Demnach stieg der Wert im Vergleich zum Vortag um 75 398 auf rund 1,04 Millionen Booster-Impfungen. Das entspricht etwa 13 Prozent der Bevölkerung des Landes. Binnen zwei Wochen hat sich die Zahl der Auffrischungsimpfungen damit mehr als verdoppelt.

Vollständig geimpft sind in Niedersachsen laut RKI 70,5 Prozent der Bevölkerung. Eine höhere Impfquote weisen lediglich Bremen, Hamburg, Nordrhein-Westfalen, das Saarland und Schleswig-Holstein aus.

Patrick Reichelt

Zahnärzte wollen Corona-Impfkampagne unterstützen

11:06
02.12.2021
Die Zahnärztekammer Niedersachsen hat ihre Bereitschaft erklärt, die Impfkampagne gegen das Coronavirus zu unterstützen. Die medizinische Expertise hätten die Zahnärztinnen und Zahnärzte in jedem Fall. „Kaum eine andere Arztgruppe setzt am Tag so viele Spritzen wie wir Zahnmediziner“, erklärte der Präsident der Kammer, Henner Bunke, am Donnerstag. Um die vierte Corona-Welle zu brechen, müssten alle verfügbaren Kräfte des Gesundheitssystems gebündelt werden.

Wichtig für eine Beteiligung der Zahnärzte sei, dass Politik und Versicherungen schnell die rechtlichen Voraussetzungen schaffen - etwa in Haftungsfragen. Das Ziel müsse ein niedrigschwelliges, bürokratiearmes Impfangebot sein. „Das große Engagement der Kolleginnen und Kollegen sollte nicht durch unverhältnismäßig hohe Auflagen und Hürden ausgebremst werden“, sagte Bunke.

Patrick Reichelt

Bund-Länder-Gipfel zu strengeren Corona-Regeln hat begonnen

10:28
02.12.2021
Die Spitzen von Bund und Ländern haben am Donnerstag ihre Beratungen über die weitere Verschärfung der Corona-Maßnahmen aufgenommen. In der Schaltkonferenz der Ministerpräsidenten mit der geschäftsführenden Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und deren voraussichtlichem Nachfolger Olaf Scholz (SPD) sollte ein umfangreiches Maßnahmenpaket beschlossen werden. Nordrhein-Westfalens Regierungschef Hendrik Wüst (CDU) hatte als Vorsitzender der Ministerpräsidentenkonferenz (MPK) vor Beginn der Runde konsequente Entscheidungen im Kampf gegen die dramatisch hohen Corona-Zahlen verlangt.

Auf dem Tisch liegt eine Reihe von Vorschlägen für strengere Auflagen. Diese würden vor allem Ungeimpfte besonders hart treffen. So sind für sie massive Kontaktbeschränkungen im Gespräch. Außerdem soll die 2G-Regel auch auf den Einzelhandel ausgeweitet werden: Zutritt zu Geschäften hätten dann nur noch Geimpfte und Genesene. Ungeimpfte dürften nur noch Geschäfte des täglichen Bedarfs wie etwa Supermärkten, Drogerien und Apotheken betreten.

Für Regionen mit einer hohen Inzidenz zeichnet sich die Schließung von Clubs und Diskotheken ab. Die zulässige Teilnehmerzahl bei Großveranstaltungen, vor allem bei Fußballspielen, soll stark begrenzt werden.

Patrick Reichelt