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20211122142729

Sieben-Tage-Inzidenz in Bremen steigt auf über 150

17:04
19.11.2021
Im Land Bremen gibt es an diesem Freitag 227 neue Corona-Infektionen - 189 in Bremen und 38 in Bremerhaven. Damit steigt die Zahl der insgesamt bestätigten Fälle auf 37.645 - 30.276 in Bremen und 7369 in Bremerhaven. Das teilt das Gesundheitsressort mit. Die Zahl der aktiven Infektionen steigt in Bremen um 103 auf 1422, in Bremerhaven um 14 auf 410.

Ein weiterer Mensch in Bremerhaven ist an oder in Folge einer Covid-19-Infektion gestorben. Damit steigt die Zahl auf 125, in Bremen bleibt sie bei 407. 35.281 Menschen im Land gelten als genesen - 28.447 (+86) in Bremen und 6834 (+23) in Bremerhaven. Die Inzidenz in Bremen beträgt 154,4 und in Bremerhaven 157,6.

Die Sieben-Tage-Hospitalisierungsinzidenz in Bremen steigt auf 2,12, hier gilt die Corona-Warnstufe 0. In Bremerhaven beträgt die Hospitalisierungsinzidenz 1,76, dort gilt ebenfalls die Corona-Warnstufe 0.

Saskia Hassink

Schärfere 2G-Regeln in Hamburg treten Samstag in Kraft

16:10
19.11.2021
Ungeimpfte werden ab Samstag in Hamburg in weiten Teilen aus dem öffentlichen Leben ausgeschlossen. Die Stadt veröffentlichte am Freitag die neue Corona-Verordnung, mit der die am Dienstag beschlossenen schärferen Corona-Regeln in Kraft gesetzt werden. Der rot-grüne Senat der Hansestadt hatte schärfere Verbote für Ungeimpfte beschlossen, um eine ähnliche Eskalation der Corona-Pandemie wie im Süden und Osten der Republik zu vermeiden. Demnach gilt nun eine 2G-Pflicht (Zugang nur für Geimpfte und Genesene) für Gastronomie, Bars, Clubs, Discos, körpernahe Dienstleister, Sport in geschlossenen Räumen sowie Freizeitchöre und Orchester.

Für Ungeimpfte sind diese Bereiche demnach nicht mehr zugänglich. Die von Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) genannte Faustregel lautet: „Immer dort, wo starke körperliche Aktivität zu viel Atem und zu viel Aerosolbildung führt, wollen und müssen wir jetzt die 2G-Regelung treffen.“ Wesentliche körpernahe Dienstleistungen wie Haareschneiden, Fußpflege und medizinische Behandlungen sind weiterhin unter 3G-Bedingungen möglich. Beim 3G-Modell dürfen auch Ungeimpfte eingelassen werden, wenn sie einen negativen Corona-Test vorlegen. Keine Verschärfungen gibt es vorerst im Einzelhandel.

Sollte sich die - im bundesweiten Vergleich - noch entspannte Lage in den Kliniken weiter verschärfen, werde der Senat weitere Maßnahmen beschließen, hatte Tschentscher am Dienstag angekündigt. Dann sei eine Ausweitung des 2G-Modells auf alle Bereiche nötig.

Saskia Hassink