Letztes Update:
20210831092748

Zahl der täglichen Corona-Neuinfektionen in Israel so hoch wie nie

08:05
31.08.2021
Die Zahl der Corona-Neuinfektionen in Israel ist mit fast 11 000 Fällen binnen 24 Stunden auf einen neuen Höchststand seit Beginn der Pandemie geklettert. Es seien 10 947 neue Fälle registriert worden, teilte das Gesundheitsministerium am Dienstag mit. Die bisher höchste Zahl war Mitte Januar mit rund 10 100 Fällen registriert worden. Damals wurde aber noch deutlich weniger getestet. Mittlerweile sind in dem 9,4-Millionen-Einwohner-Land mehr als eine Million Infektionen gemeldet worden. Die Zahl der Schwerkranken sank leicht, sie lag am Dienstag bei 719.

Zum Vergleich: Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 5750 Corona-Neuinfektionen. Deutschland hat etwa neunmal mehr Einwohner als Israel.

Jean-Pierre Fellmer

Klassenfahrten sollen in MV weiterhin möglich sein

05:45
31.08.2021
Klassenfahrten und Schulausflüge sollen in Mecklenburg-Vorpommern in diesem Schuljahr weiterhin möglich sein. An den bestehenden Plänen wird festgehalten, wie das Bildungsministerium in Schwerin auf Anfrage mitteilte. Demnach hätten die Staatlichen Schulämter von insgesamt rund einem Dutzend geplanter Fahrten bis Dezember berichtet. Ob eine jeweilige Klassenfahrt angesichts der Corona-Pandemie tatsächlich stattfindet, kann eine Schulleitung demnach selbst entscheiden.

Kay Czerwinski vom Landeselternrat betonte die Bedeutung von Klassenfahrten für die Schülerinnen und Schüler: „Kinder und Jugendliche müssen raus.“ Man müsse lernen, mit dem Coronavirus zu leben, zudem gebe es Tests als Absicherung. Reiserücktrittsversicherungen würden bei der Planung von Schulfahrten verstärkt in den Fokus rücken.

Die Jugendherbergen im Bundesland haben trotz gelockerter Reiseregelungen weiterhin mit zu wenigen Gästen zu kämpfen. Die Vorbuchungen für August bis Dezember lägen etwa 60 Prozent unter dem Niveau von vor der Pandemie, teilte der Landesverband der Jugendherbergen mit. Die Übernachtungszahlen von Januar bis Juli lagen demnach 15 Prozent unter dem Vorjahreswert, der durch die Corona-Einschränkungen bereits deutlich eingebrochen war.

Jean-Pierre Fellmer