Nach achtmonatigem Betrieb und mehr als einer Million Corona-Schutzimpfungen schließt das Hamburger Impfzentrum am Dienstag (20.00 Uhr) endgültig seine Pforten. Am letzten Tag werden bis zu 7500 Impfwillige in den Messehallen erwartet. „Wir rechnen mit einem Tag unter Volllast“, sagte der Sprecher der Kassenärztlichen Vereinigung Hamburg, Jochen Kriens. Ein Großteil der Menschen werde zu einer Zweitimpfung mit Biontech kommen, aber auch Kurzentschlossene können sich eine Einmalimpfung mit dem Wirkstoff von Johnson & Johnson geben lassen.
Die Schließung erfolge planmäßig, erklärte die Gesundheitsbehörde. Der Vertrag laufe aus, ein weiterer Betrieb wäre nicht mehr wirtschaftlich. „Alle, die sich dort impfen lassen wollten, haben das auch gemacht“, sagte eine Sprecherin. Das nach Angaben der Kassenärztlichen Vereinigung größte Impfzentrum Deutschlands kostete den Bund und die Stadt 106 Millionen Euro.