Letztes Update:
20210815113326

Sydney verschärft Lockdown - weiter Corona-Rekordzahlen

10:42
15.08.2021
Die australische Millionenmetropole Sydney verschärft wegen steigender Corona-Zahlen ihre Lockdown-Vorgaben. Von Montag an dürfen sich Bewohner des gesamten Großraums Sydney nur noch in einem Umkreis von fünf Kilometern rund um ihr Zuhause aufhalten, um etwa einzukaufen oder Sport zu treiben. Dies kündigte Regionalregierungschefin Gladys Berejiklian an. Bisher waren es zehn Kilometer. Sydney und große Teile des Bundesstaates New South Wales befinden sich seit Ende Juni im Lockdown.

Auch Bußgelder wurden erhöht: Für Verstöße gegen Quarantäne-Vorgaben etwa können Bürger mit bis zu 5000 australischen Dollar (rund 3100 Euro) zur Kasse gebeten werden. Die Maßnahmen sollen helfen, eine landesweite Ausbreitung des Virus einzudämmen. Auch in Melbourne und der Hauptstadt Canberra gelten Beschränkungen für die Bevölkerung.
New South Wales, der bevölkerungsreichste Bundesstaat in dem auch Sydney liegt, meldete 466 Neuinfektionen binnen 24 Stunden - der höchste Wert seit Beginn der Pandemie. Die meisten Ansteckungen habe es in Sydney gegeben. Vier Todesfälle waren in Verbindung mit Covid-19 registriert worden.

USA nun Corona-Hochrisikogebiet

09:55
15.08.2021
Wegen steigender Corona-Infektionszahlen gelten die USA nun in Deutschland als Hochrisikogebiet. Einreisende aus den Vereinigten Staaten, die nicht geimpft oder genesen sind, müssen seit diesem Sonntag für fünf bis zehn Tage in Quarantäne. Dieselbe Regelung gilt auch für Israel, Kenia, Montenegro, Vietnam sowie für zwei französische Überseegebiete. Portugal wird dagegen mit Ausnahme der Küstenregion Algarve und der Hauptstadt Lissabon von der Risikoliste gestrichen.

Umfrage: Große Mehrheit unterstützt Ende der kostenlosen Corona-Tests

09:35
15.08.2021
Das von Bund und Ländern beschlossene Ende der kostenlosen Corona-Tests ab Oktober trifft auf große Zustimmung in der Bevölkerung. In einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag der Deutschen Presse-Agentur sagten 66 Prozent, sie hielten die Entscheidung für richtig. 28 finden sie falsch, 6 Prozent machten keine Angaben.

Anders sieht es mit den Überlegungen aus, Ungeimpften gar keinen Zugang mehr zu bestimmten Lebensbereichen zu gewähren und ihnen zum Beispiel die Teilnahme an Veranstaltungen zu verwehren. Eine Mehrheit von 52 Prozent ist dagegen, 41 Prozent sind dafür, 7 Prozent machten keine Angaben.