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Seehofer: Pandemie hat Bedrohung im Innern erhöht

15:41
01.07.2021
Die Corona-Pandemie hat nach Ansicht von Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) die Bedrohungslage in Deutschland zugespitzt. Sie habe zu einer Zunahme von „Extremismus und Terrorismus aus allen Himmelsrichtungen“ geführt, sagte er am Donnerstag bei einem Besuch im Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) in Freital bei Dresden.

Es gebe einen Zulauf bei Rechtsextremisten und mehr Straftaten, ebenso eine erhebliche Zunahme von Straftaten im linksextremen Bereich. Die Zunahme der Gewaltbereitschaft sei beängstigend. Der Islamismus sei „in der Mitte des Landes“, stellte Seehofer fest. Er wolle den Menschen zwar keine Angst machen, man dürfe die Realität aber auch nicht verharmlosen. „Wir müssen höchst, höchst wachsam sein.“

Der CSU-Politiker äußerte sich auch zur Sicherheitslage bei den Bundestagswahlen. Man werde alles tun, um deren Sicherheit zu garantieren und Störungen vor allem aus dem Ausland verhindern. Er werde gemeinsam mit dem Bundeswahlleiter und dem BSI-Präsidenten Arne Schönbohm darüber in der Bundespressekonferenz informieren, sagte Seehofer und lobte die Arbeit des Amtes. Das BSI „spiele unter den Ersten in der Welt mit“, wenn es um die Cyber-Sicherheit geht. Sicherheit in der Informationstechnik sei eine große Herausforderung und werde Deutschland noch lange begleiten.

Malte Bürger

Bremer Inzidenz sinkt leicht auf 6,2

15:01
01.07.2021
In der Stadt Bremen hat es acht weitere bestätigte Corona-Infektionenen gegeben (Gesamt: 22.924). Das teilte das Gesundheitsressort am Donnerstag mit. In Bremerhaven wurde ein weiterer Fall registriert (Gesamt: 4532). Während die Zahl der Genesenen in der Seestadt konstant bei 4420 blieb, erhöhte sich der Wert in Bremen um fünf auf 22.455. Darüber hinaus gab es einen weiteren Todesfall (Gesamt: 382).

Die Inzidenz in Bremen sank leicht auf 6,2 (Vortag: 6,5), in Bremerhaven ist sie erneut gestiegen. Nach einem Wert von 3,5 am Mittwoch betrug er nun 4,4.

Malte Bürger

Niedersachsen: Zahl der Infizierten mit Delta-Variante moderat gestiegen

14:44
01.07.2021
In Niedersachsen ist die Zahl der Corona-Infizierten mit der Delta-Variante binnen einer Woche um 35 Fälle gestiegen. Insgesamt seien es jetzt 158 Fälle, teilte das Landesgesundheitsamt in Hannover am Donnerstag mit. Die Behörde erhebt die Zahlen stichprobenartig oder prüft auf Verdacht, ob eine Infektion mit der Variante vorliegt. Vor zwei Wochen waren es 125 Delta-Fälle, in der Woche davor 65.

Bundesweit dürfte jede zweite Corona-Ansteckung in der laufenden Woche nach Schätzung des Robert Koch-Instituts (RKI) bereits auf die ansteckendere Delta-Variante zurückgehen. Es sei damit zu rechnen, dass die in Indien zuerst entdeckte Mutante derzeit „mindestens die Hälfte aller Neuinfektionen ausmacht“, schreibt das RKI in einem Bericht vom Mittwochabend.

In Niedersachsen ist das Infektionsgeschehen aktuell auf niedrigem Niveau, am Donnerstag lag die Sieben-Tage-Inzidenz bei 2,9 Fällen pro 100 000 Einwohner innerhalb einer Woche. Im Vergleich zum Vortag wurden 53 neue Corona-Fälle registriert.

Malte Bürger