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Die Corona-Regeln beim ersten EM-Spiel der deutschen Mannschaft

16:34
14.06.2021
Das erste deutsche EM-Vorrundenspiel an diesem Dienstag (21.00 Uhr/ZDF und Magenta TV) in München gegen Frankreich können 14 500 Zuschauer im Stadion verfolgen. Für die Fans gelten auf den Rängen strenge Corona-Regeln, die von der Europäischen Fußball-Union mitgeteilt wurden. Unter anderem gilt demnach:

- Alle Ticketinhaber ab sechs Jahren müssen „ein negatives, digitales Covid-19-Testergebnis oder ein Covid-19-Armband (für vollständig geimpfte oder genesene Fans) beim Stadioneinlass vorzeigen“. Akzeptiert werden Antigen-Schnelltests oder PCR-Tests, die in den vergangenen 24 Stunden in Deutschland gemacht worden sind. Für den Nachweis werden die Luca-App oder die Corona-Warn-App akzeptiert, „PDFs oder ausgedruckte Dokumente“ nicht. Das „Covid-19-Armband“ kann am Stadion von Ticketinhabern abgeholt werden, „die sich von Covid-19 erholt haben oder vollständig geimpft sind“.

- Der Eintritt wird nur mit einer FFP2-Maske gewährt. „Andere Arten von Masken wie z.B. OP-Masken, Stoffmasken oder Schals werden nicht akzeptiert“, schreibt die UEFA. Nur beim Essen und Trinken darf die Maske abgenommen werden, spezielle Aufpasser sollen dies auf den Rängen kontrollieren.

- Jedem Fan wurde ein halbstündiges Zeitfenster mitgeteilt, in dem er das Stadion betreten muss. „Dieses Zeitfenster wurde erstellt, damit Abstandsregelungen eingehalten werden können“, schreibt die UEFA.

- Alle Kioske und Toiletten im Stadion sollen in Betrieb sein, um Warteschlangen und Gedränge zu vermeiden. „Bleibe in der Halbzeitpause auf deinem Sitzplatz und schränke deine Bewegungen so weit wie möglich ein“, schreibt die UEFA.

- Der körperliche Kontakt zu anderen Fans soll in jedem Fall vermieden werden. „Schüttle keine Hände. Vermeide Umarmungen, High Fives und jeden engen Kontakt mit anderen“, schreibt die UEFA.

Michael Rabba

Corona-Zahlen in Indien gehen weiter zurück

15:55
14.06.2021
In Indien gehen die Corona-Zahlen weiter zurück. Innerhalb von 24 Stunden wurden in dem südasiatischen Land mit mehr als 1,3 Milliarden Einwohnern etwa 70 000 neue Infektionen im Zusammenhang mit der Pandemie gemeldet, die niedrigste Zahl seit Anfang April. Wie das Gesundheitsministerium am Montag in der Hauptstadt Neu Delhi weiter mitteilte, wurden zudem 3921 neue Todesfälle registriert.

In den vergangenen beiden Monaten hatte es an manchen Tagen mehr als 400 000 neue Infektionen gegeben. Dafür wurden auch Großveranstaltungen wie Wahlkampf-Auftritte und religiöse Feste verantwortlich gemacht. In Indien wurde die als besonders ansteckend geltende Delta-Variante des Corona-Virus zuerst erkannt. Inzwischen werden Schutzmaßnahmen wieder gelockert, auch in Neu Delhi. Dort sind Läden wieder geöffnet. Restaurants dürfen 50 Prozent der Plätze wieder besetzen.

Malte Bürger