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20210614040230
Kapitel

Sonntag, 13. Juni

Was am Sonntag, 13. Juni, wichtig war

21:00
13.06.2021
Bremen und Niedersachsen:
  • Die Sieben-Tage-Inzidenz in Niedersachsen ist unter die Marke von 10 gefallen. Der Wert sank von 10,4 am Samstag auf 9,9 am Sonntag. Die höchste Inzidenz in Niedersachsen weist weiterhin Delmenhorst auf (40,0). 
  • Im Land Bremen wurden am Sonntag vier neue Corona-Infektionen gemeldet, das teilte das Gesundheitsressort am Nachmittag mit. Alle Infektionen wurden im Bremer Stadtgebiet nachgewiesen, die Sieben-Tage-Inzidenz sank im Vergleich zum Vortag leicht von 16 auf 15,2.

Deutschland und die Welt:
  • Das Bundesgesundheitsministerium hat von Johnson & Johnson die Nachlieferung fehlender Impfdosen im Juli gefordert. Der Impfstoffhersteller liefert im zweiten Quartal etwa 6,5 Millionen Dosen weniger als geplant.
  • Die Gesundheitsämter haben dem Robert Koch-Institut (RKI) binnen eines Tages 1489 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Der bundesweite Inzidenzwert sank auf 17,3. Am Samstag hatte er bei 18,3 gelegen.
  • Im Kampf gegen die Corona-Pandemie stellt die G7-Gruppe ärmeren Ländern mindestens eine Milliarde Dosen Impfstoff zur Verfügung.

Südafrika fordert Einhaltung von G7-Impfstoffzusagen

21:02
13.06.2021
Südafrikas Präsident Cyril Ramaphosa hat die G7-Staaten aufgefordert, ihr Versprechen einzuhalten, ärmeren Ländern verstärkt bei der Finanzierung von Corona-Impfstoffen zu helfen. „Wir müssen die beträchtliche Finanzierungslücke für Tests, Behandlungen, kritische Versorgung wie Sauerstoff und die Gesundheitssysteme schließen“, sagte Ramaphosa, der auch der Afrikanischen Union vorsitzt, während des Spitzentreffens in Carbis Bay im englischen Cornwall. Die Finanzierungslücke von 16,8 Milliarden US-Dollar (13,87 Milliarden Euro) des Programms ACT Accelerator der Weltgesundheitsorganisation (WHO), das Corona-Impfstoffe, Diagnostika und Tests fördert, müsse schnellstens geschlossen werden, teilte die südafrikanische Regierung in einer Mitteilung am Sonntag mit.

Seit Februar wurden durch das Programm mehr als 69 Millionen Dosen Impfpräparate an bedürftige Länder verteilt. Die G7-Länder produzieren momentan gemeinsam mehr als die Hälfte aller weltweiten Corona-Impfstoffe. Der Gipfel im englischen Cornwall endete am Sonntag mit einer Zusage von mindestens einer Milliarde Impfdosen im Kampf gegen die Corona-Pandemie bis Juni 2022, die von vielen Experten als zu vage und unzureichend erachtet wird.

Max Seidenfaden

Digitaler Impfpass ab Montag in Apotheken in Niedersachsen erhältlich

17:09
13.06.2021
Viele Apotheken auch in Niedersachsen werden ab Montag einen digitalen Impfnachweis für Menschen ausstellen, die bereits gegen das Coronavirus geimpft sind. Kosten für die Kunden fallen dabei nach Angaben des Landesapothekerverbandes nicht an.

Die Apotheken hätten sich in den vergangenen Tagen technisch vorbereitet, sagte der Vorstandsvorsitzende des Landesapothekerverbandes Niedersachsen, Berend Groeneveld. Die Zahl der Apotheken mit dem Angebot werde aber in den ersten Tagen noch begrenzt sein. „Wir bitten deshalb die Patienten darum, nicht alle gleich am Montag die Apotheken zu stürmen, um die Belastungsgrenze der Teams dort nicht gleich am ersten Tag zu überschreiten“, sagte Groeneveld.

Die Haus- und Fachärzte in Niedersachsen brauchen dagegen noch Zeit, um digitale Impfnachweise ausstellen zu können. Derzeit seien die technischen Voraussetzungen noch nicht überall gegeben, hieß es. Die ersten Arztpraxen könnten voraussichtlich am kommenden Mittwoch den digitalen Impfausweis ausstellen, sagte der Sprecher der Kassenärztlichen Vereinigung Niedersachsen, Detlef Haffke.

Max Seidenfaden