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20210613083658

Corona-Inzidenzwert in Niedersachsen unter 10

08:14
13.06.2021
Die Sieben-Tage-Inzidenz in Niedersachsen ist am Sonntag unter die Marke von 10 gesunken. Nach Daten des Robert Koch-Instituts wurden 9,9 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche registriert. Am Samstag lag der landesweite Wert noch bei 10,4. Außerdem meldete das Robert Koch-Institut 87 Neuinfektionen, die Zahl der Todesfälle stieg um 2 auf 5699.

Den landesweit höchsten Sieben-Tage-Inzidenzwert meldete erneut die Stadt Delmenhorst, der Wert stieg von 37,4 auf 40,0. Alle anderen Kreise und kreisfreien Städte lagen unter der Schwelle von 35. Am niedrigsten lag der Wert im Landkreis Wesermarsch mit einer Inzidenz von Null, der Landkreis Celle kam wie der Landkreis Rotenburg (Wümme) auf 0,6.

Corona-Krise drückt Durchschnittsverdienst in vielen Branchen

07:08
13.06.2021
Die Corona-Pandemie hat sich deutlich auf die Verdienste in vielen Branchen in Niedersachsen ausgewirkt. Insbesondere im Gastgewerbe verdienten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer im Jahr 2020 deutlich weniger als ein Jahr zuvor, wie aus dem jüngsten Monatsheft des Landesamts für Statistik Niedersachsen (LSN) hervorgeht. Es gebe aber auch Wirtschaftszweige mit steigenden Verdiensten, schreiben die Statistiker und nennen das Gesundheits-und Sozialwesen als Beispiel.

„Durch den vermehrten Einsatz von Kurzarbeit im Jahr 2020 ging die bezahlte Wochenarbeitszeit zurück, und somit reduzierten sich auch die Bruttomonatsverdienste“, schreibt das Landesamt. Betroffen seien vor allem die Branchen, stark von der Pandemie beeinflusst seien. In der Beherbergung und Gastronomie sank der Verdienst nach den LSN-Zahlen um 18,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Das Kurzarbeitergeld ist eine Lohnersatzleistung von der Bundesagentur für Arbeit, die nicht in den ausgewiesenen Bruttoverdiensten enthalten ist.

Das Plus im Gesundheits- und Sozialwesen betrug laut Statistikamt 4,1 Prozent. Effekte der Kurzarbeit seien aber auch bei der Entwicklung der Wochenarbeitszeit ersichtlich. Nach den Daten verringerte sich die bezahlte Wochenarbeitszeit bei den vollzeitbeschäftigten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern 2020 im Durchschnitt um 2,9 Prozent.

RKI registriert 1489 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 17,3

06:48
13.06.2021
Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut (RKI) binnen eines Tages 1489 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Das geht aus Zahlen vom Sonntagmorgen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 04.58 Uhr wiedergeben. Zum Vergleich: Vor einer Woche hatte der Wert bei 2440 Ansteckungen gelegen. Die Sieben-Tage-Inzidenz gab das RKI am Sonntagmorgen mit bundesweit 17,3 an (Vortag: 18,3; Vorwoche: 24,7).

Deutschlandweit wurden den Angaben nach binnen 24 Stunden 18 neue Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 74 Tote gewesen.

Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 3.714.969 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte aber deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit 3.576.800 an. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, wird nun mit 89.834 angegeben.

Der bundesweite Sieben-Tage-R-Wert lag laut RKI-Lagebericht von Samstagabend bei 0,85 (Vortag: 0,83). Das bedeutet, dass 100 Infizierte rechnerisch 85 weitere Menschen anstecken. Der R-Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen vor 8 bis 16 Tagen ab. Liegt er für längere Zeit unter 1, flaut das Infektionsgeschehen ab; liegt er anhaltend darüber, steigen die Fallzahlen.