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Corona-Lockerungen in Irland: Außengastronomie und Kinos öffnen

07:24
07.06.2021
In Irland sind seit Montag weitreichende Lockerungen der Corona-Maßnahmen in Kraft. Restaurants, Kneipen und Cafés dürfen ihre Gäste nun wieder bedienen - zunächst aber nur im Freien. Mehr als 4000 Pubs öffnen, viele sind in den kommenden Tagen ausgebucht. Fitnessstudios, Schwimmbäder und Freizeitzentren sind ebenso wieder im Betrieb wie Kinos, Theater und Freizeitparks. Tausende Menschen kehren damit nach Monaten im Homeoffice oder in Kurzarbeit in ihre Arbeitsstätten zurück. Mehrere Straßen etwa in der Hauptstadt Dublin wurden vorübergehend zu Fußgängerzonen erklärt, um volle Bürgersteige zu vermeiden.

Auch für Feiern und private Treffen gelten nun neue Regeln. Zu Hochzeiten sind nun 25 Gäste zugelassen, zu offiziellen Veranstaltungen im Freien bis zu 100 Menschen. Auch für geschlossene Räume gibt es Änderungen: Ein ungeimpfter Haushalt darf nun einen ebenfalls ungeimpften Haushalt empfangen.

Weitere Lockerungen wie die Öffnung der Innengastronomie sowie deutlich mehr Teilnehmer an privaten Feiern oder Gottesdiensten sind vom 5. Juli an geplant - wenn die Corona-Lage dies zulässt.

In dem EU-Staat mit etwa 4,9 Millionen Einwohnern hatte sich die Situation zuletzt entspannt. Bisher haben etwa 515 000 Menschen die für den vollen Impfschutz nötigen zwei Dosen gespritzt bekommen.

Patrick Reichelt

Betriebsärzte-Verband: Große Nachfrage in Firmen nach Impfungen

06:28
07.06.2021
In den Unternehmen gibt es aus Sicht der Betriebsärzte ein großes Interesse an Corona-Schutzimpfungen. „Wir sind zunächst mal froh, dass es jetzt endlich losgeht, weil die Nachfrage aus den Betrieben ist groß. Daher freuen wir uns“, sagte der Präsident des Verbands Deutscher Betriebs- und Werksärzte, Wolfgang Panter, am Montag im Bayerischen Rundfunk (Bayern 2). Allerdings sei die Zahl der zur Verfügung stehenden Impfdosen noch „überschaubar klein“.

Die Betriebsärzte starten an diesem Montag mit den Impfungen, laut Panter haben rund 6300 Kollegen Impfstoff angefordert. In der ersten Woche sollen sie insgesamt 702 000 Dosen bekommen. Sie starten zunächst mit dem Präparat von Biontech/Pfizer. Panter riet, in den Betrieben wegen der geringen Mengen zunächst die am stärksten gefährdeten Kollegen zu impfen.

Patrick Reichelt