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83 Prozent aller niedersächsischen Lehrer mindestens einmal geimpft

19:17
06.06.2021
Ein Großteil der Lehrer und Lehrerinnen in Niedersachsen ist bereits mindestens einmal gegen Covid-19 geimpft worden. Dies teilte das Kultusministerium der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (NOZ) am Sonntag mit. Demnach seien etwa 83 Prozent von ihnen zumindest einmal geimpft. An den Grundschulen liege die Quote sogar bei 100 Prozent. Bei der landesweiten Erhebung hatten sich demnach bisher 93 Prozent aller Schulen beteiligt.

„Ich bin sehr froh, dass die Angebote so stark von den Lehrkräften angenommen werden“, sagte Kultusminister Grant Hendrik Tonne (SPD) der Zeitung. Damit sei ein wichtiger Grundstein für mehr Sicherheit und möglichst viel Präsenzunterricht im kommenden Schuljahr gelegt.

Michael Rabba

WHO-Vertreter lobt Boris Johnsons Impf-Ziel für Weltbevölkerung

19:17
06.06.2021
Großbritanniens Appell, die gesamte Weltbevölkerung bis Ende nächsten Jahres gegen Corona zu impfen, hat bei der Weltgesundheitsorganisation (WHO) Anklang gefunden. Diesem Ziel ein konkretes Datum zu geben, sei „wundervoll“, sagte der WHO-Covid-19-Beauftragte David Nabarro am Sonntag dem Sender Sky News. Es erhöhe die Hoffnung, dass die Regierungen der Industrienationen tatsächlich einen Plan dazu entwerfen würden. Der britische Premier Boris Johnson hatte vor dem anstehenden G7-Gipfel dazu aufgerufen, die Impfung der ganzen Welt bis Ende 2022 anzustreben.

„Ich fordere meine Kollegen der G7-Staaten auf, diese schreckliche Pandemie mit uns zu beenden und zu versprechen, dass wir die durch das Coronavirus angerichtete Verwüstung nie wieder zulassen werden“, hieß es von Johnson. „Die Welt bis Ende des nächsten Jahres zu impfen, wäre die größte Heldentat der medizinischen Geschichte.“ Johnson zufolge soll die Produktion von Impfstoffen hochgefahren, die Hürden für die internationale Verteilung gesenkt und die Abgabe an ärmere Länder über die internationale Covax-Initiative erhöht werden.

Johnsons Regierung wird indes ebenso wie der US-Regierung von anderen Ländern vorgeworfen, bislang - anders als etwa die EU - so gut wie keine Impfstoffe exportiert zu haben. Bei der Abgabe von Impfdosen ist in Großbritannien bislang immer von überschüssigen Dosen die Rede. Viele Industriestaaten haben deutlich mehr Impfdosen eingekauft als für die eigene Bevölkerung nötig, da in der Entwicklungsphase noch nicht klar war, welche Mittel die Zulassung bekommen würden. Während erste Staaten schon die Mehrheit ihrer Bevölkerungen gegen Corona geimpft haben, ist in ärmeren Ländern noch nicht einmal das medizinische Personal immunisiert.

Die Regierungschefs der G7-Staaten, zu denen neben Großbritannien und Deutschland auch die USA, Frankreich, Japan, Kanada und Italien zählen, kommen vom 11. bis zum 13. Juni in Cornwall zusammen.

Michael Rabba