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Niederlande: Premier Rutte kündigt faktisches Ende des Lockdowns an

18:19
28.05.2021
Die niederländische Regierung hat das faktische Ende des Corona-Lockdowns angekündigt. Angesichts schnell sinkender Infektionszahlen könnten ab 5. Juni fast alle Sektoren wieder geöffnet werden - allerdings noch unter deutlichen Auflagen. Das kündigte Ministerpräsident Mark Rutte am Freitagabend in Den Haag an. „Dies ist ein großer Moment“, sagte er.

Ab dem 5. Juni dürfen Museen, Theater und Kinos wieder öffnen und zumindest eine begrenzte Zahl von Besuchern empfangen. Gaststätten können unter Auflagen Gäste auch im Innenbereich bedienen, und die Öffnungszeiten werden bis 22 Uhr verlängert. Bürger dürfen vier Besucher zu Hause empfangen statt bisher zwei. Deutliche Lockerungen gibt es auch beim Sport. Größere Restaurants, Bühnen und Museen dürfen mehr Besucher empfangen unter der Voraussetzung, dass diese sich vorher testen lassen.

Discos und Nachtclubs bleiben noch geschlossen, und auch Jahrmärkte sind weiterhin verboten. Während der Fußball-EM dürfen Kneipen zudem keine Spiele auf Videoschirmen zeigen. Der strenge Lockdown war Mitte Dezember verhängt worden. Bisher hatte es Lockerungen in zwei Schritten gegeben. Die Zahlen von Neuinfektionen und Aufnahmen in Krankenhäusern sind seit drei Wochen rückläufig. Zur Zeit liegt die Sieben-Tage-Inzidenz bei etwa 129 Infektionen auf 100 000 Einwohner.

Malte Bürger

Hamburger Senat erlaubt Hotelübernachtungen und Freizeitaktivitäten

17:52
28.05.2021
Nach sieben Monaten Corona-Lockdown erlaubt der Hamburger Senat wieder Übernachtungen in Hotels und Pensionen. Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) kündigte am Freitag an, dass ab 1. Juni auch wieder zahlreiche Sport- und Freizeitaktivitäten möglich sein werden.

Malte Bürger

Deutschland gibt Südafrika Finanzhilfe für Impfstoffproduktion

17:17
28.05.2021
Deutschland will Südafrika beim Aufbau einer eigenen Corona-Impfstoffproduktion finanziell unterstützen. Die Bundesregierung sei bereit, bis zu 50 Millionen Euro dafür bereitzustellen, sagte Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) am Freitag bei einer Veranstaltung in der Hauptstadt Pretoria. Gemeinsames Anliegen auch mit Frankreich und der Europäischen Union sei es, den nötigen Technologietransfer zu unterstützen und regionale Produktionsstandorte zu schaffen.

Spahn sagte, derzeit importiere Afrika 99 Prozent der Impfstoffe. Dies zu ändern, sei das gemeinsame Ziel. Die Zusammenarbeit mit der Regierung und mit Unternehmen in Südafrika solle verstärkt werden, um Optionen für eine weitergehende Kooperation besiegeln zu können.

Malte Bürger