Letztes Update:
20210516163101

43 neue Infektionen im Land Bremen

14:49
16.05.2021
Im Land Bremen gibt es 43 neue Corona-Infektionen, die Zahl der insgesamt bestätigten Fälle steigt damit auf 26.566. Wie das Gesundheitsressort weiter mitteilt, ist die Zahl der aktiven Infektionen um acht auf jetzt 795 zurückgegangen. 25.305 (+51) Menschen gelten als genesen, die Zahl der an oder in Folge einer Corona-Infektion Verstorbener ist unverändert bei  466 geblieben.  
Auf Bremerhaven entfallen 282 (-25) aktive Infektionen, 4.371 (+10) insgesamt bestätigte Fälle sowie 3.990 (+35) Genesene und 99 (+0) Verstorbene. 
Der Inzidenzwert für Bremen beträgt 60,6 und für Bremerhaven 70,4.

Michael Rabba

Wieder steigende Corona-Infektionszahlen in Moskau

13:22
16.05.2021
In der russischen Hauptstadt Moskau wächst die Sorge vor wieder deutlich steigenden Corona-Infektionszahlen. In den vergangenen sieben Tagen habe es insgesamt etwa 20 000 neue Fälle gegeben - so viele wie seit Mitte Januar nicht mehr, meldete die Staatsagentur Tass am Sonntag. Gegenüber der Vorwoche seien das 17 Prozent mehr Infektionen gewesen.

Die russischen Behörden meldeten am Sonntag landesweit rund 8500 Neuinfektionen. Damit entfällt gut ein Drittel aller Fälle auf Europas größte Metropole. Nach den Mai-Feiertagen sind den Angaben nach zudem wieder mehr Menschen mit einer Corona-Erkrankung in Krankenhäuser eingeliefert worden - nach etwa 1000 pro Tag Ende April seien es nun bis zu 1300 neue Patienten.

Bürgermeister Sergej Sobjanin bezeichnete die Lage aber als insgesamt stabil. Im Staatsfernsehen rief er zu Impfungen auf. Dies sei nun auch in etwa 40 Parks in der Hauptstadt möglich. Neben Polikliniken werden Impfungen etwa in großen Einkaufszentren angeboten. Umfragen sehen aber eine große Impfmüdigkeit in Russland. In der Millionenstadt Moskau seien bereits mehr als 1,3 Millionen Menschen vollständig gegen das Coronavirus geimpft, sagte Sobjanin.

Patrick Reichelt

Stiko: Spätestens 2022 Auffrischung des Corona-Impfschutzes nötig

12:22
16.05.2021
Die Bürger in Deutschland müssen sich nach Ansicht der Ständigen Impfkommission (Stiko) wohl spätestens im nächsten Jahr erneut gegen das Coronavirus impfen lassen. „Das Virus wird uns nicht wieder verlassen. Die aktuellen Corona-Impfungen werden deswegen nicht die letzten sein“, sagte der Stiko-Vorsitzende Thomas Mertens den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Online Sonntag/Print Montag). „Grundsätzlich müssen wir uns darauf einstellen, dass möglicherweise im nächsten Jahr alle ihren Impfschutz auffrischen müssen.“

SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach rechnet damit, dass die Immunität nach einer Impfung rund sechs Monate hält. Die erste Auffrischung werde deshalb für einige bereits im Herbst fällig sein, sagte er den Funke-Zeitungen. Sollten sich in Deutschland Mutationen verbreiten, gegen die die aktuellen Impfstoffe nicht so stark wirksam seien, müsse man möglicherweise auch schon früher mit einem angepassten Impfstoff beginnen. Gegen die südafrikanische Variante etwa wirkten die Vakzine von Astrazeneca und Johnson & Johnson nicht so gut. „Sollte sich diese Variante bei uns stark verbreiten, sollten die betroffenen Personen dann als erste besser immunisiert werden.“

Mertens wies darauf hin, dass die Hersteller nach eigener Aussage bereits an modifizierten Impfstoffen arbeiten, die gegen relevante derzeit bekannte Mutanten wirksam sein sollen. Nach Angaben des Stiko-Chefs ist es zudem denkbar, dass der Impfschutz bei einzelnen Gruppen bereits wieder nachlässt oder generell zu schwach ist. Das könne einzelne Altersgruppen betreffen oder auch Menschen mit bestimmten Vorerkrankungen. Bei Patienten, deren Immunabwehr medikamentös gesteuert werde, könnte es sein, dass bereits kurzfristig eine dritte Dosis nötig sei, so Mertens.

Patrick Reichelt