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20210503093906

Corona: Städte- und Gemeindebund fordert einheitlichen Öffnungsplan

08:38
03.05.2021
Der Städte- und Gemeindebund hat angesichts der zuletzt rückläufigen Zahl der Corona-Neuinfektionen von der Bundesregierung einen langfristigen Öffnungsplan gefordert. „Nach über einem Jahr Pandemie ist das Motto "Wir fahren auf Sicht" kaum noch vermittelbar. Langfristige Perspektiven - wenn auch unter Vorbehalt sinkender Infektionszahlen - sollten jetzt auf den Weg gebracht werden“, sagte Hauptgeschäftsführer Gerd Landsberg der „Rheinischen Post“ (Montag). „Die Inzidenzzahlen sinken, die Impfkampagne nimmt Fahrt auf. Wir können hoffen, dass wir die dritte Welle bald überwunden haben. Mit immer mehr geimpften Personen wird im Sommer mehr Normalität möglich sein.“ Bei der Erstellung eines solchen Fahrplans stünden Bund und Länder in der Pflicht.

Mit Blick auf die Debatte zu möglichen Erleichterungen für Geimpfte kritisierte Landsberg, dass eine langfristige Planung versäumt wurde. Die Politik stehe deshalb nun unter enormem Zeitdruck.

Jan-Felix Jasch

SPD-Bundesvize plädiert für Corona-Infos in fremdsprachigen Medien

08:00
03.05.2021
SPD-Bundesvize Serpil Midyatli schlägt Auftritte der Bundesregierung in fremdsprachigen Medien vor, um Menschen mit Migrationshintergrund in der Corona-Pandemie besser zu erreichen. „Was migrantische Gemeinden angeht, gibt es sehr viele seriöse in Deutschland ansässige Radiosender und Zeitungen, die auf anderen Sprachen über die Lage hierzulande und im Herkunftsland berichten“, sagte die Landesvorsitzende der SPD in Schleswig-Holstein dem Redaktionsnetzwerk Deutschland.

„Unsere Bundesministerinnen und -minister sollten diese Kanäle nutzen, um gezielt Informationen in migrantischen Gemeinden zu verbreiten.“ Sie könnten dort auch auftreten, Interviews über die Corona-Lage geben und ihre Entscheidungen erklären, sagte Midyatli.

Jan-Felix Jasch