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Corona-Wert für Niedersachsen sinkt knapp unter 100

07:03
03.05.2021
Die Corona-Lage in Niedersachsen scheint sich etwas zu entspannen. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts sank die landesweite Sieben-Tage-Inzidenz am Montag von 101,7 auf 99,5. Die Zahl der neu erfassten Infektionen lag bei 374. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus stieg auf 5324 (plus eins).

Die höchsten Werte wurden für den Landkreis Vechta (238,8), die Städte Salzgitter (208,1) und Delmenhorst (192,1) sowie den Landkreis Grafschaft Bentheim (165,5) ermittelt. Der Landkreis Diepholz (132,7), wo es zu einem Ausbruch auf einem Spargelhof kam, überschritt die 100er-Marke zum dritten Mal in Folge, so dass nun die Bundes-Notbremse greift. Am niedrigsten waren die Infektionszahlen in den Landkreisen Uelzen (45,5), Aurich (42,2) und Friesland (38,5).

Die Sieben-Tage-Inzidenz gibt an, wie viele Infektionen es binnen einer Woche pro 100.000 Einwohner gab.

Jan-Felix Jasch

Niedersachsen hält an Impfzentren fest

05:47
03.05.2021
Niedersachsens Landesregierung setzt in der Corona-Impfkampagne auch weiter auf die kommunalen Impfzentren. Es sei „auf absehbare Zeit“ nicht vorgesehen, die Zentren zu schließen, erklärten Staatskanzlei und Gesundheitsministerium laut „Hannoverscher Allgemeiner Zeitung“ (Montag).

Der Vorsitzende des Gesundheitsausschusses im Bundestag, Erwin Rüddel (CDU), hatte zuvor eine Schließung der Impfzentren im Sommer ins Spiel gebracht. „Wenn die Impfpriorisierung Ende Mai, Anfang Juni aufgehoben wird, wäre es sinnvoll, das Impfen den Ärzten zu überlassen“, sagte Rüddel der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“. Die Ärzte seien „meistens schneller als die Impfzentren“ und handelten nach seiner Überzeugung bei überschüssigen Impfdosen „pragmatischer“.

Jan-Felix Jasch