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20210417121757

US-Forscher: Bereits mehr als drei Millionen Corona-Tote weltweit

11:16
17.04.2021
Seit Beginn der Pandemie sind weltweit bereits mehr als drei Millionen Menschen nach einer Infektion mit dem Coronavirus gestorben. Das ging am Samstag aus Daten der Universität Johns Hopkins in Baltimore hervor. Damit stieg die Zahl der global bekannten Corona-Todesfälle innerhalb von rund drei Monaten von zwei auf drei Millionen an. Weltweit gab es bislang mehr als 140 Millionen bestätigte Infektionen mit dem Virus, wie Daten der Universität zeigten. Experten gehen bei Infektionen und Todesfällen von einer noch höheren Dunkelziffer aus.

Die Webseite der Universität wird regelmäßig mit eingehenden Daten aktualisiert und zeigt einen höheren Stand als die offiziellen Zahlen der Weltgesundheitsorganisation (WHO). In manchen Fällen wurden die Zahlen aber auch wieder zeitweise nach unten korrigiert. Der WHO zufolge gab es bis Samstag 2,98 Millionen bestätigte Todesfälle und knapp 139 Millionen bekannte Infektionen.

Jan-Felix Jasch

Mehr als 1600 neue Corona-Fälle in Niedersachsen

11:07
17.04.2021
Die Zahl der Corona-Neuinfektionen in Niedersachsen verharrt auf hohem Niveau. Das Landesgesundheitsamt meldete am Samstag 1683 neue Fälle - das sind etwas weniger als noch vor einer Woche (1734). Die landesweite Inzidenz sank etwas auf 124,6 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner binnen sieben Tagen. Am Freitag lag der Wert noch bei 125,6. Zudem wurden am Samstag fünf weitere Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion registriert.

Die regional höchste Inzidenz verzeichnete weiter die Stadt Salzgitter (381,6). Dahinter folgen Vechta (308,1) und Cloppenburg (204,5). Insgesamt liegt in 30 von 45 Kreisen und kreisfreien Städten in Niedersachsen die Inzidenz über der Schwelle von 100 Fällen. Dort gelten schärfere Corona-Regeln als im Rest des Landes - beispielsweise bei den privaten Kontakten.

Jan-Felix Jasch

Nächtliche Ausgangsbeschränkungen in Hamburg weitgehend eingehalten

10:28
17.04.2021
Die nächtlichen Ausgangsbeschränkungen in Hamburg sind von den Bürgern zum Start ins Wochenende weitgehend eingehalten worden. Die Einsätze der Polizei verliefen in der Nacht von Freitag auf Samstag erneut „komplett unauffällig“, wie ein Sprecher der Polizei der Deutschen Presse-Agentur sagte. Bereits in der Nacht zuvor sei es auf den Hamburger Straßen ruhig gewesen. Das Verhalten der Bürger sei womöglich auf das kühle Wetter zurückzuführen. „Sobald es fünf bis zehn Grad wärmer ist, werden bestimmt mehr Leute nachts unterwegs sein“, vermutete der Polizeisprecher.

Zur Eindämmung der Corona-Pandemie gilt seit Karfreitag in Hamburg eine nächtliche Ausgangsbeschränkung. Seitdem ist es zwischen 21.00 Uhr abends und 5.00 Uhr morgens nicht erlaubt, die Wohnung ohne triftigen Grund zu verlassen. Sportliche Aktivitäten und Spaziergänge sind für Einzelpersonen erlaubt. Wegen der Corona-Pandemie hatte der Hamburger Senat am Freitag die strengen Kontakt- und nächtlichen Ausgangsbeschränkungen bis zum 2. Mai verlängert.

Patrick Reichelt