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Corona-Fall beim VfL Osnabrück: Braunschweig-Spiel findet aber statt

08:55
11.04.2021
Kurz vor dem Niedersachsen-Duell gegen Eintracht Braunschweig hat mit dem VfL Osnabrück ein weiterer Fußball-Zweitligist einen Corona-Fall in seinem Team vermeldet. Trotz des positiven Tests bei einem Spieler werde die Partie am Sonntag um 13.30 Uhr aber stattfinden, gab der VfL am Vormittag bekannt.

„Nach Rücksprache mit dem zuständigen Gesundheitsamt befindet sich der Spieler, der keine Symptome aufweist, in häuslicher Quarantäne. Wir konnten gegenüber den zuständigen Behörden dokumentieren, dass wir uns strikt an alle Maßgaben aus dem medizinisch-hygienischen Konzept für die 1. und 2. Bundesliga gehalten haben“, sagte der Osnabrücker Sport-Geschäftsführer Benjamin Schmedes. „Maßgeblich für die Entscheidung des Gesundheitsamtes, nicht noch weitere Teile des Lizenzbereichs zu isolieren, waren unter anderem die durchgeführten Antigen-Schnelltests, die im angepassten Hygienekonzept seit dem 1. April vorgeschrieben sind.“

In der 2. Bundesliga befinden sich aktuell die Mannschaften von Holstein Kiel, dem SV Sandhausen und des Karlsruher SC in Quarantäne. Deshalb wurden an diesem 28. Spieltag bereits drei Partien abgesagt. Auch bei dem Osnabrücker Gegner Eintracht Braunschweig mussten zuletzt der Trainer Daniel Meyer sowie die beiden Spieler Fabio Kaufmann und Jannis Nikolaou in die häusliche Isolation. 

Tui-Chef Joussen befürwortet Sputnik-Impfstoff für Europa

08:46
11.04.2021
Tui-Chef Fritz Joussen spricht sich dafür aus, bei der möglichst raschen „Durchimpfung“ der Bevölkerung gegen das Corona-Virus dem Präparat Sputnik V aus Russland mehr Chancen zu geben. „Ich finde es auch gut, dass sich zum Beispiel der russische Sputnik-Impfstoff seinen Weg nach Europa bahnt“, sagte der Tourismus-Manager der Deutschen Presse-Agentur in Hannover. Die Lieferungen anderer Hersteller würden in den kommenden Wochen aber ebenfalls weiter Fahrt aufnehmen, glaubt Joussen. „Auch Johnson & Johnson kommt. Und Biontech in Marburg hat eine riesige Kapazität.“

Für die Tourismusbranche sind Nachweise von Immunisierungen oder zumindest negative Virustests entscheidend, um wieder mehr Kunden an Urlaubsorte bringen zu können. Der Wirtschaftszweig gehört wegen des Nachfrageeinbruchs zu den am schwersten von der Pandemie gebeutelten Sektoren. „Der Impfstatus ist vielerorts schon gut“, meinte Joussen mit Blick auf die Einbeziehung der Hausärzte. „Auch die Tests werden weiter ausgebaut und verstärkt eingesetzt. Von daher gibt es immer weniger Gründe, warum man persönliche Rechte einschränken sollte.“

Bei der Sorge vor zusätzlichen Mutationen, die Weiterentwicklungen mancher Vakzine erfordern könnten, müsse man besonnen bleiben. „Unsere medizinischen Berater sagen: Die heutigen Impfmittel sind bisher alle wirksam“, betonte Joussen. „Und selbst wenn es einmal eine Mutation geben sollte, bei denen Impfstoffe nicht so gut wirken, haben diese dennoch einen positiven Effekt und sind nicht völlig wirkungslos.“ Es gehe stets um möglichst stabilen relativen Schutz.