In der Corona-Pandemie kommen nach Angaben des Deutschen Kinderschutzbundes die Rechte von Minderjährigen zu kurz. Der Vorsitzende Heinz Hilgers sagte dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND/Sonntag): „Immer wenn ich die Politik über Grundrechte während der Pandemie reden höre, ist nur von typischen Erwachsenenrechten die Rede: Reisefreiheit, Berufsfreiheit, Ausgangsfreiheit.“ Von den Einschränkungen der Kinderrechte spreche hier keiner. Kinder und Jugendliche würden politisch nicht beteiligt.
Die Schutzrechte von Kindern, ihr Recht auf Gesundheit und Bildung, würden nicht genügend berücksichtigt bei den Corona-Maßnahmen. Hilgers warnte: „Die seit einem Jahr andauernden Einschränkungen werden die Entwicklungen unserer Kinder stören, sowohl körperlich und motorisch als auch in der Sprachentwicklung.“