Schleswig-Holsteins Ferienorte bereiten sich zu Ostern auf einen Ansturm von Gästen vor. Besonders die Kommunen an Nord- und Ostsee stellen sich trotz Beherbergungsverbot auf viele Tagesgäste und gut belegte Zweitwohnungen ein. Das bereitet vielen Kommunen Sorge, denn Zweitwohnungen dürfen nicht nur von den Besitzern selbst, sondern auch von Freunden und Bekannten genutzt werden. „Dementsprechend haben die Standorte Sorge, wie Abstände und Kontaktregeln eingehalten und überwacht werden können“, sagte Jörg Bülow, Geschäftsführendes Vorstandsmitglied des Gemeindetages.
Dazu benötigten die Gemeinden unbedingt die Unterstützung durch die Polizei sagte Bülow. „Nach unserem Eindruck haben sich die Kommunen sehr intensiv vorbereitet, zum Beispiel auf die Lenkung von Besuchern und Verkehr“, sagte Bülow. „Doch ohne die Hilfe der Polizei wären die Kommunalverwaltungen überfordert“, sagte er. Der Gemeindetag vertritt über 1000 Kommunen im Land.
Jean-Pierre Fellmer