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Steinmeier mit Astrazeneca geimpft - „Vertraue Impfstoffen“

14:14
01.04.2021

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat seine erste Corona-Schutzimpfung erhalten. Dem Staatsoberhaupt wurde am Donnerstag im Bundeswehr-Krankenhaus in Berlin der Impfstoff von Astrazeneca gespritzt, wie das Bundespräsidialamt mitteilte. Der 65-Jährige appellierte im Anschluss an alle Bürger, seinem Beispiel zu folgen: „Das Impfen ist der entscheidende Schritt auf dem Weg aus der Pandemie. Nutzen Sie die Möglichkeiten. Machen Sie mit!“ Steinmeier kündigte zudem für den Karsamstag eine Fernsehansprache zur aktuellen Lage in der Corona-Pandemie an.

Der Bundespräsident hatte immer betont, dass er erst geimpft werden wolle, wenn er nach der Priorisierung an der Reihe sei. Dies trat nun ein, weil Bund und Länder am Dienstag der Empfehlung der Ständigen Impfkommission (Stiko) gefolgt sind, das Präparat von Astrazeneca in der Regel nur noch für Menschen ab 60 Jahren einzusetzen. Dadurch kann nun auch schon die Altersgruppe der 60- bis 69-Jährigen für dieses Mittel in die Impfkampagne einbezogen werden.

Jean-Pierre Fellmer

Bundesregierung einigt sich auf zusätzliche Corona-Hilfen für Firmen

14:03
01.04.2021
Die Bundesregierung hat sich in der Corona-Krise auf zusätzliche milliardenschwere Hilfen für Unternehmen verständigt. Firmen, die besonders schwer und über eine sehr lange Zeit von Schließungen betroffen sind, sollen einen neuen Eigenkapitalzuschuss bekommen. Das teilten das Bundesfinanzministerium und das Bundeswirtschaftsministerium am Donnerstag in Berlin mit.

Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur liegt das Volumen der neuen Hilfen bei einem höheren zweistelligen Milliardenbetrag bis maximal 50 Milliarden Euro.

Konkret sollen alle Unternehmen, die in mindestens drei Monaten seit November 2020 einen Umsatzeinbruch von jeweils mehr als 50 Prozent erlitten haben, einen Eigenkapitalzuschuss bekommen. Dieser werde zusätzlich zur regulären Förderung der Überbrückungshilfe III gewährt. 

Jean-Pierre Fellmer

Ferienorte bereiten sich auf Osterausflügler vor

13:33
01.04.2021
Schleswig-Holsteins Ferienorte bereiten sich zu Ostern auf einen Ansturm von Gästen vor. Besonders die Kommunen an Nord- und Ostsee stellen sich trotz Beherbergungsverbot auf viele Tagesgäste und gut belegte Zweitwohnungen ein. Das bereitet vielen Kommunen Sorge, denn Zweitwohnungen dürfen nicht nur von den Besitzern selbst, sondern auch von Freunden und Bekannten genutzt werden. „Dementsprechend haben die Standorte Sorge, wie Abstände und Kontaktregeln eingehalten und überwacht werden können“, sagte Jörg Bülow, Geschäftsführendes Vorstandsmitglied des Gemeindetages.

Dazu benötigten die Gemeinden unbedingt die Unterstützung durch die Polizei sagte Bülow. „Nach unserem Eindruck haben sich die Kommunen sehr intensiv vorbereitet, zum Beispiel auf die Lenkung von Besuchern und Verkehr“, sagte Bülow. „Doch ohne die Hilfe der Polizei wären die Kommunalverwaltungen überfordert“, sagte er. Der Gemeindetag vertritt über 1000 Kommunen im Land.

Jean-Pierre Fellmer