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Was am Freitag, 26. März, wichtig war

21:19
26.03.2021

Bremen und Niedersachsen:

  • Die Stadt Bremen hat wegen einer anhaltend hohen Infektionsrate die Notbremse gezogen, ab kommendem Montag gelten wieder schärfere Corona-Regeln. So wird das Terminshopping wieder ausgesetzt, Museen, Kunsthallen, zoologische und botanische Gärten sowie Gedenkstätten werden für den Publikumsverkehr geschlossen. Sport im Freien ist nur noch allein, zu zweit oder mit Personen aus dem eigenen Haushalt erlaubt.
  • Im Land Bremen ist die Zahl der bestätigten Corona-Fälle um 174 auf nun 20.407 gestiegen. Das teilte das Gesundheitsressort am Freitag mit. Der Wert der aktiven Infektionen erhöhte sich um 85 auf 1353. Als genesen gelten aktuell 18.652 Menschen (+89), mit oder an Corona verstarben 402 (+0) Personen. In der Stadt Bremen liegt der Inzidenzwert den dritten Tag in Folge über der 100er-Marke, er liegt nun bei 109,8. In Bremerhaven beträgt er sogar 227,0.
  • Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) hat die Notwendigkeit der in Niedersachsen bevorstehenden Ausgangssperren im Kampf gegen die Corona-Pandemie betont. „Wir befinden uns inmitten der dritten Welle. Die Infektionszahlen steigen von Tag zu Tag - bundesweit und auch bei uns in Niedersachsen“, sagte Weil. „Wenn wir die Ausbreitung des Virus nicht eindämmen, werden in Niedersachsen noch viele Menschen an oder mit dem Virus sterben.“

Deutschland und die Welt:

  • Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut (RKI) binnen eines Tages 21.573 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Zudem wurden innerhalb von 24 Stunden 183 neue Todesfälle verzeichnet. Vor genau einer Woche hatte das RKI binnen eines Tages 17.482 Neuinfektionen und 226 neue Todesfälle verzeichnet. Die Zahl der binnen sieben Tagen gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner (Sieben-Tage-Inzidenz) lag bundesweit bei 119,1 - und damit höher als am Vortag (113,3).
  • Die generelle Corona-Testpflicht für Einreisen per Flugzeug nach Deutschland soll erst in der Nacht von Montag zu Dienstag in Kraft treten. Der Starttermin werde noch einmal etwas verschoben, um mehr Zeit für die Vorbereitung zu geben, sagte Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU).
  • Angesichts immer höherer Infektionszahlen wachsen die Sorgen vor einer neuen bedrohlichen Zuspitzung der Corona-Lage in Deutschland. Mit Blick auf die Osterzeit werden Mahnungen zu Vorsicht und einem stärkerem Gegensteuern lauter. Der Präsident des Robert Koch-Instituts (RKI), Lothar Wieler, warnte am Freitag: „Es gibt sehr deutliche Signale, dass diese Welle noch schlimmer werden kann als die ersten beiden Wellen.“ Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) bat die Bürger, sich auch Ostern idealerweise nur draußen zu treffen.

Malte Bürger