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Bremerhaven: Polizei kontrolliert Einhaltung der Corona-Bestimmungen

14:18
22.03.2021
Ab Dienstag kontrolliert die Bremerhavener Polizei im Stadtgebiet die Einhaltung der Corona-Regeln. Anlass ist die Verschärfung der Corona-Bestimmungen in Folge des über dem Grenzwert von 100 gestiegenen Inzidenzwertes und der Ausweitung der Pflicht zum Tragen einer medizinischen Mund-Nasen-Bedeckung. Kontrolliert wird in Bereichen der Hafenstraße, der Innenstadt, am Hauptbahnhof, in der Grashoffstraße und in der Georgstraße, teilt die Stadt mit. Die aktuelle Allgemeinverfügung der Stadt Bremerhaven sieht für diese Bereiche die Verpflichtung zum Tragen der Mund-Nasen-Bedeckung vor. Durch die Kontrollen sollen die Bürger:innen auf diese Vorschrift hingewiesen werden. Die Bremerhaven Polizei appelliert an die Bevölkerung, die bestehenden Einschränkungen zu beachten und dadurch gemeinsam einer weiteren Ausbreitung des Corona-Virus entgegen zu wirken. Unterstützt werden die Bremerhavener Einsatzkräfte von Kolleginnen und Kollegen aus Bremen. 

Michael Rabba

Johnson will mit EU über Impfstoff-Lieferungen sprechen

12:17
22.03.2021
Im Streit um einen möglichen Exportstopp der EU von Corona-Impfstoffen nach Großbritannien sucht der britische Premierminister Boris Johnson nun das Gespräch. Johnson wolle noch vor dem EU-Gipfel diese Woche bei Kanzlerin Angela Merkel und Frankreichs Präsidenten Emmanuel Macron dafür werben, die Ausfuhr nicht zu blockieren, berichtete die BBC am Montag. Gesundheits-Staatssekretärin Helen Whately sagte im Sender BBC Radio 4, kein Land und auch nicht die EU solle „Impfnationalismus oder Impfprotektionismus“ zulassen.

„Wir erwarten, dass die Europäische Union sich an ihre Verpflichtungen hält. Und ich bin mir sicher, dass der Premierminister mit seinen Kollegen in Kontakt sein wird“, sagte Whately. Wichtig sei, dass alle Länder mit ihren Impfungen vorankämen. EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen hatte am Wochenende wegen des Mangels an Corona-Impfstoff in der EU mit weiteren Exportbeschränkungen gedroht.

Anna Zacharias

Schlange an Corona-Teststation an Grenze zu Polen

13:09
22.03.2021
An der Grenze Brandenburgs zu Polen in Frankfurt (Oder) ist am Montagmorgen eines von drei mobilen Corona-Testzentren in Betrieb gegangen. Weitere gibt es an der Autobahn A12 und in Guben (Spree-Neiße).

Bereits vor der offiziellen Öffnung um 7 Uhr hatte sich ab 5 Uhr in Frankfurt (Oder) am aufgebauten Zelt hinter der Stadtbrücke eine lange Schlange von Wartenden gebildet. Ungefähr 150 Berufspendler aus Polen standen bei frostigen Temperaturen an, wollten sich testen lassen und das Ergebnis mitnehmen.

Wegen stark steigender Corona-Infektionszahlen wird Polen seit dem Wochenende von der Bundesregierung als Hochinzidenzgebiet eingestuft. Die Einreise aus dem an Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg und Sachsen grenzenden Land ist nur noch mit einem negativen Corona-Test erlaubt. In Polen sind die Infektionszahlen in den vergangenen Tagen drastisch gestiegen.

Für Berufspendler ist nach Angaben des Brandenburger Innenministeriums mindestens ein Corona-Schnelltest pro Woche kostenlos. Auch polnische Staatsbürger, die in Deutschland sozialversicherungspflichtig beschäftigt sind, bekommen mit einem entsprechenden Nachweis mindestens einen Test gratis. Diese Regeln gelten auch für Schüler und Studenten sowie für Besuche von Angehörigen. Für alle übrigen Einreisen gilt neben dem vorgeschriebenen negativen Schnelltest auch eine Quarantänepflicht. 

Anna Zacharias