Zu Unrecht angeforderte Corona-Hilfszahlungen beschäftigen die Ermittler in Niedersachsen weiterhin - bei den Staatsanwaltschaften sind bis Ende Februar 1482 Ermittlungsverfahren wegen Betrugsverdachts eingeleitet worden. 113 davon kamen in den ersten beiden Monaten dieses Jahres dazu, wie das Justizministerium mitteilte.
Zusammengerechnet geht es dabei um rund 11,1 Millionen Euro. Hier sind laut Ministeriumssprecher aber auch Fördermittel eingerechnet, zu denen die Ermittlungsverfahren mangels hinreichenden Tatverdachts eingestellt wurden - 213 waren das. Vorläufig sichergestellt wurden demnach bisher erst circa 971 000 Euro.
342-mal wurde dem Ministerium zufolge bislang Anklage erhoben beziehungsweise Strafbefehl beantragt. Zu wie vielen Verurteilungen es kam, dazu gab es keine Angaben. „Hier ist lediglich bekannt, dass bereits 131 Verfahren rechtskräftig abgeschlossen sind. Darunter können auch Freisprüche gewesen sein“, erklärte der Sprecher.