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Corona in den USA: Mehr als 37 000 Corona-Neuinfektionen an einem Tag

09:57
15.03.2021
In den USA ist die Zahl der an einem Tag erfassten Corona-Neuinfektionen weiter rückläufig. Die Behörden meldeten für Sonntag 37 669 neue Fälle, wie aus Daten der Johns-Hopkins-Universität (JHU) in Baltimore vom Montagmorgen (MEZ) hervorging. Am Sonntag der Vorwoche waren noch 40 966 neue Infektionen gemeldet worden. Der bisherige Tagesrekord wurde am 2. Januar mit 300 416 neuen Fällen gemeldet.

Die Zahl der Toten mit einer bestätigten Coronavirus-Infektion lag den Angaben zufolge am Sonntag bei 568. Am gleichen Tag der Vorwoche waren 678 Todesfälle gemeldet worden.

Mit bisher mehr als 534 000 Toten und 29,4 Millionen Infizierten sind die USA in absoluten Zahlen, aber nicht gemessen an der Bevölkerung, das weltweit am stärksten von der Corona-Pandemie betroffene Land.

Max Seidenfaden

Senioren sollen Corona-Impftermine im Internet buchen

09:02
15.03.2021
 Der Dienstleister, der die Corona-Impftermine in Niedersachsen koordiniert, hat die Impfberechtigten dazu aufgerufen, die Termine nicht per Telefon, sondern online zu beantragen. „Greifen Sie auf unser Portal im Internet zu“, sagte der Geschäftsführer der Firma Majorel, Klaus-Peter Bergmann, der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (Montag). Hintergrund ist die mittlerweile sehr große Zahl der Impfberechtigten - nach Schätzungen des Krisenstabs gehören rund drei Millionen Menschen zur Gruppe mit der zweithöchsten Priorität. „Da können wir unsere Mitarbeiterzahl noch so verstärken, mit unserer Telefon-Hotline allein sind wir da chancenlos“, sagte Bergmann.

Seit Montag können in Niedersachsen auch Menschen, die 70 bis 79 Jahre alt sind, einen Impftermin vereinbaren. Zur Gruppe zwei der Impfpriorität gehören außerdem Menschen mit Vorerkrankungen, in besonderen Lebenslagen und das Personal bestimmter Einrichtungen wie Kitas, Grund- und Förderschulen. Gleichzeitig sind jedoch auch noch nicht alle Menschen ab 80 geimpft worden.

Max Seidenfaden

Britische Behörde hält Astrazeneca-Impfstoff weiterhin für sicher

08:49
15.03.2021
Anders als mehrere andere europäische Länder nutzt Großbritannien weiter den Corona-Impfstoff von Astrazeneca. „Wir prüfen die Berichte genau, aber angesichts der großen Anzahl verabreichter Dosen und der Häufigkeit, mit der Blutgerinnsel auf natürliche Weise auftreten können, deuten die verfügbaren Beweise nicht darauf hin, dass der Impfstoff die Ursache ist“, sagte Phil Bryan von der britischen Aufsichtsbehörde für Arzneimittel (MHRA) einer Mitteilung zufolge. „Alle Menschen sollten sich gegen Covid-19 impfen lassen, wenn sie dazu aufgefordert werden“, sagte Bryan.

Zuletzt hatte die Impfkommission sich für einen vorübergehenden Stopp der Impfungen mit dem Präparat ausgesprochen, das der britisch-schwedische Konzern Astrazeneca gemeinsam mit der Universität Oxford entwickelt hat. Es handele sich um eine Vorsichtsmaßnahme. Zuvor waren einzelne Fälle in Dänemark und Norwegen bekanntgeworden, in denen schwere Blutgerinnsel nach der Verabreichung des Mittels auftraten. In Großbritannien wurden bisher keine Fälle schwerer Nebenwirkungen bekannt.

Max Seidenfaden