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20210315095717

Lehrerverband fordert Impfung von Lehrkräften an allen Schulen

08:26
15.03.2021
Der Deutsche Lehrerverband fordert vor dem Hintergrund steigender Corona-Zahlen schnellere Impfungen für alle Lehrer und dringt auf mehr Tests bei Schülerinnen und Schülern. „Wenn wir nicht wollen, dass die überwiegende Mehrzahl der Schulen wieder auf Distanzunterricht umsteigen muss, weil dort die 100-er Inzidenzgrenze überschritten wird, müssen wir jetzt sofort die Impfungen von Lehrkräften an allen Schularten vorziehen, alle Schülerinnen und Schüler mindestens zweimal wöchentlich testen“, sagte Verbandspräsident Heinz-Peter Meidinger der „Rheinischen Post“.

Im Zuge der Wiederöffnung von Kitas und Grundschulen war die Impfreihenfolge geändert worden, so dass Kita-Beschäftigte und Grundschullehrkräfte früher als ursprünglich geplant drankommen. Für Lehrer weiterführender Schulen gilt das nicht.

Max Seidenfaden

Zahl der Corona-Toten in Israel steigt über 6000

08:09
15.03.2021
Die Zahl der Corona-Toten in Israel hat die Marke von 6000 überstiegen. Wie das Gesundheitsministerium in der Nacht auf Montag mitteilte, starben seit Beginn der Pandemie 6011 Menschen in Verbindung mit dem Virus. Zum Jahreswechsel hatte die Zahl der Toten etwa 3400 betragen, Anfang Februar waren 5000 verzeichnet worden.

In dem Mittelmeerstaat mit seinen etwa 9,3 Millionen Einwohnern hatte kurz vor Weihnachten eine Impfkampagne begonnen, die zu den erfolgreichsten weltweit gehört. In den vergangenen Wochen gingen die Zahlen der Schwerkranken und der Neuinfektionen deutlich zurück.

Eine Erstimpfung erhielten in Israel bislang etwa 5,2 Millionen Menschen, davon bekamen auch rund 4,2 Millionen die zweite Dosis.

Max Seidenfaden

Klöckner: Corona-Krise hat viele Baustellen überdeckt

07:04
15.03.2021
Die Corona-Krise hat nach Einschätzung der CDU-Landesvorsitzenden und Bundesagrarministerin Julia Klöckner viele Baustellen der rheinland-pfälzischen Landespolitik überdeckt. „Die Krise war in Rheinland-Pfalz und in Baden-Württemberg eher Rückenwind für die Amtsinhaber“, sagte Klöckner der Deutschen Presse-Agentur in Mainz nach den Landtagswahlen in den beiden Bundesländern. „Der SPD in Rheinland-Pfalz ist es gelungen, so zu tun, als wäre die Bundespartei SPD nicht Mitglied in der Bundesregierung.“ Die Pandemie sei eine Extremsituation, sagte Klöckner. „Die einen machen sich viele Sorgen und wünschen sich harte Maßnahmen, bei den anderen geht es um Existenzen, und sie sagen: "wir können nicht mehr".“ Die CDU in Rheinland-Pfalz müsse jetzt erst einmal alles in Ruhe analysieren, auch weshalb mit den Freien Wählern eine neue Partei zulasten der CDU ins Parlament einziehe.

Max Seidenfaden