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20210312190804

Astrazeneca: Daten zeigen kein erhöhtes Risiko für Thrombosen

13:53
12.03.2021
Der britisch-schwedische Pharmakonzern Astrazeneca hat Sorgen wegen schwerer Nebenwirkungen seines Corona-Impfstoffs zurückgewiesen. „Eine Analyse unserer Sicherheitsdaten von mehr als 10 Millionen Datensätzen hat keine Hinweise auf ein erhöhtes Risiko für Lungenembolien oder tiefe Venenthrombosen gezeigt“, teilte ein Sprecher am Freitag mit. Das gelte für alle Altersgruppen, Geschlechter, Länder oder Chargen des Astrazeneca-Impfstoffs. „Tatsächlich kommen diese Ereignisse unter Geimpften sogar seltener vor als in der Allgemeinbevölkerung“, hieß es weiter.

Dänemark und andere Länder hatten Impfungen mit dem Stoff ausgesetzt. Als Grund wurden Berichte über einen Todesfall und schwere Erkrankungen durch Blutgerinnsel nach der Impfung genannt. Man könne jedoch noch nicht feststellen, ob ein Zusammenhang zwischen dem Impfstoff und den Blutgerinnseln bestehe, hieß es.

Die Europäischen Arzneimittelbehörde EMA kam zu dem Schluss, dass der Anteil der Thrombosekranken nach einer Impfung mit dem Astrazeneca-Präparat dem spontanen Auftreten dieser Erkrankung in der Normalbevölkerung entspricht. Bis zum 10. März hat die EMA 30 Fälle von „thromboembolischen Ereignissen“ bei fast fünf Millionen mit dem Astrazeneca-Mittel geimpften Menschen registriert.

Jean-Pierre Fellmer

Weitere Corona-Lockerungen in Flensburg ab Montag

13:52
12.03.2021
In der von hohen Infektionszahlen betroffenen Stadt Flensburg sollen die Corona-Regeln von Montag an weiter gelockert werden. Schulen bieten dann für die Jahrgangsstufen 1 bis 6 Wechselunterricht an, wie die Stadt am Freitag mitteilte. Die Kitas sollen in den eingeschränkten Regelbetrieb gehen. Blumenläden, Gartencenter und Buchläden dürfen unter Auflagen öffnen. Fahrschulen können Einzelunterricht erteilen.

Die bisherigen Kontaktbeschränkungen bleiben nach Angaben der Stadt bestehen. Die Beschränkungen sind in einer Allgemeinverfügung der Stadt geregelt. Flensburg hatte zuletzt eine Inzidenz von 87,6. Der Wert gibt an, wie viele von 100.000 Menschen sich innerhalb von sieben Tagen infiziert haben. Landesweit lag die Inzidenz in Schleswig-Holstein am Donnerstag bei 48,0.

Jean-Pierre Fellmer