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Inzidenz in Bremen leicht gestiegen

16:38
10.03.2021
Im Land Bremen sind am Mittwoch 112 neue Corona-Infektionen gemeldet worden. Laut Gesundheitsressort entfallen 86 der Infektionen auf die Stadtgemeinde Bremen, 26 auf Bremerhaven. Seit Beginn der Pandemie wurden damit 18.683 Corona-Fälle in Bremen registriert. In Bremen stieg die 7-Tage-Inzidenz im Vergleich zum Vortag (54,6) auf 57 an. Am Mittwoch vergangener Woche lag er noch bei 58,8. In Bremerhaven ist die Inzidenz weiter rückläufig und lag am Mittwoch bei 89,8. Am Dienstag lag er noch bei 97,7, am Mittwoch vergangener Woche bei 185,1.

Die Zahl der Patienten auf Intensivstationen liegt bei 33 (Vorwoche: 27). 23 der Patienten müssen beatmet werden. Insgesamt liegen 138 Personen im Land Bremen mit einer Corona-Infektion im Krankenhaus, zwei weniger als noch am Dienstag, jedoch 16 mehr als am Mittwoch vergangener Woche. 

Zudem gab die Gesundheitsbehörde vier neue Todesfälle bekannt, die alle in der Stadt Bremen verzeichnet wurden. Insgesamt sind im Land Bremen 375 an oder mit einer Corona-Infektion gestorben. Die Zahl der genesenen Personen stieg um 90 auf 17.528. Dazu gibt es derzeit 780 aktive Infektionen im Land Bremen, 18 mehr als noch am Vortag und 77 weniger als noch in der Vorwoche.

Max Seidenfaden

Bremerhavener Zoo am Meer öffnet am Montag wieder

16:14
10.03.2021
Der Zoo am Meer in Bremerhaven öffnet am Montag wieder für Besucher. Voraussetzung für einen Besuch sei die vorherige Onlineanmeldung über die Internetseite des Zoos, teilte Direktorin Heike Kück am Mittwoch mit. Jedem Besucher stehe eine Stunde zur Verfügung. Zuvor hatte die Stadt Bremerhaven grünes Licht für die Wiedereröffnung gegeben. „Die Sieben-Tage-Inzidenz hat sich in den vergangenen Tagen positiv entwickelt, so dass wir in Bremerhaven einen Wert von unter 100 verzeichnen“, sagte Oberbürgermeister Melf Grantz (SPD). Die Besuchermagneten im Zoo waren zuletzt die Eisbären-Zwillinge Anna und Elsa, die Ende 2019 geboren wurden. 

Max Seidenfaden

Spahn legt geänderte Corona-Impfverordnung vor

15:33
10.03.2021
Bei den Corona-Impfungen soll nach Plänen von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn mehr Flexibilität möglich werden. „Dafür halten wir an der Priorisierung fest, um besonders Verwundbare zu schützen“, sagte der CDU-Politiker am Mittwoch der Deutschen Presse-Agentur. „Aber gleichzeitig wollen wir pragmatisch schnelles Impfen möglich machen.“ Dazu werde die Impfverordnung an neue Erkenntnisse und Entwicklungen angepasst. „Wir müssen die Balance finden: möglichst viele und möglichst zielgerichtet impfen.“

In der neuen Verordnung, die an diesem Donnerstag im Bundesanzeiger veröffentlicht werden soll, wird keine Altersbegrenzung bezogen auf den Impfstoff von Astrazeneca mehr genannt. Hintergrund ist, dass die Ständige Impfkommission ihn nun auch für Menschen ab 65 Jahre empfiehlt und nicht nur für 18- bis 64-Jährige. Um möglichst viele Erstimpfungen zu ermöglichen, soll bei den Impfstoffen von Biontech/Pfizer und Moderna der Abstand zur Zweitimpfung von sechs Wochen ausgeschöpft werden - beim Mittel von Astrazeneca von zwölf Wochen. Für Zweitimpfungen schon vereinbarte Termine sind davon aber unberührt, wie es in der Verordnung heißt. Sie liegt der dpa vor.

Abweichungen von der Impf-Priorisierung sollen zudem künftig möglich sein, um eine dynamische Virus-Ausbreitung „aus hochbelasteten Grenzregionen“ zu verhindern. Damit könnten etwa Sachsen, Bayern, das Saarland oder weitere Länder die ganze Bevölkerung in solchen Hotspots an der Grenze impfen, wie es zur Erläuterung hieß.

Max Seidenfaden