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20210310061822

Bundesweiter Inzidenzwert bei 65,4

05:07
10.03.2021
Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut (RKI) binnen eines Tages 9146 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Zudem wurden innerhalb von 24 Stunden 300 weitere Todesfälle verzeichnet. Das geht aus Zahlen des RKI vom Mittwoch hervor. Vor genau einer Woche hatte das RKI binnen eines Tages 9019 Neuinfektionen und 418 neue Todesfälle verzeichnet. Die Daten geben den Stand des RKI-Dashboards von 04.50 Uhr wieder, nachträgliche Änderungen oder Ergänzungen sind möglich.

Die Zahl der binnen sieben Tagen gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner (Sieben-Tage-Inzidenz) lag laut RKI am Mittwochmorgen bundesweit bei 65,4 - und damit niedriger als am Vortag (67,5). Vor vier Wochen, am 10. Februar, hatte die Inzidenz noch bei 68 gelegen. Die Zahl der neuen Ansteckungen in Deutschland war im Januar und Februar über Wochen deutlich zurückgegangen. Zuletzt stagnierte sie allerdings, was auch an der Verbreitung ansteckenderer Varianten liegen könnte.

Der Höchststand von 1244 neu gemeldeten Todesfällen war am 14. Januar erreicht worden. Bei den binnen 24 Stunden registrierten Neuinfektionen war mit 33 777 am 18. Dezember der höchste Wert erreicht worden - er enthielt jedoch 3500 Nachmeldungen.

Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 2.518.591 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2 in Deutschland. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden. Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit etwa 2.328.700 an. Die Gesamtzahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 72.489.

Der bundesweite Sieben-Tage-R-Wert lag laut RKI-Lagebericht vom Dienstagabend bei 0,97 (Vortag 1,03). Das bedeutet, dass 100 Infizierte rechnerisch 97 weitere Menschen anstecken. Der Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen vor 8 bis 16 Tagen ab. Liegt er für längere Zeit unter 1, flaut das Infektionsgeschehen ab; liegt er anhaltend darüber, steigen die Fallzahlen.

Anna Zacharias

Kapitel

Dienstag, 9. März

Das war am Dienstag, 9. März, wichtig

21:19
09.03.2021
Bremen und Niedersachsen:
  • Im Land Bremen gibt es 61 Neuinfektionen und damit jetzt insgesamt 18.571 bestätigte  Fälle. Wie das Gesundheitsressort mitteilt, sank die Zahl der akuten Infektionen um 29 auf 762. Die Zahl der Genesenen stieg um 83 auf 17.438. Drei weitere Verstorbene sind zu beklagen, damit sind bislang 371 Menschen im Land Bremen an oder in Folge einer Corona-Infektion verstorben.
  • Auf Bremerhaven entfallen davon 441 (-32) akute Infektionen, 2.590 (+6) insgesamt bestätigte Fälle, 2.084 (+32) Genesene und 65 (+2) Verstorbene. Wie der Gesundheitsressort erläutert, wurden am Montag in der Stadtgemeinde Bremerhaven vier Fälle fälschlicherweise gemeldet. Bei diesen Fällen handelt es sich um Personen aus anderen Landkreisen.
  • Im Land Bremen müssen aktuell 140 Personen stationär versorgt werden, davon 34 auf Intensivstationen. 25 der intensivmedizinisch behandelten Personen müssen beatmet werden.
  • Nach offiziellen Informationen sind im Land Bremen mit Stand Dienstag bislang 50.115 Menschen geimpft, davon 23.325 zum zweiten Mal. 
  • Mehr als 1000 Arztpraxen in Niedersachsen bieten derzeit kostenlose Corona-Schnelltests an. Seit Montag hat jede Bürgerin und jeder Bürger Anspruch auf einen kostenlosen Antigen-Schnelltest pro Woche. Bei welcher der rund 13.000 Arztpraxen in Niedersachsen so ein Test möglich ist, können Interessierte unter www.arztauskunft-niedersachsen.de sehen.

Deutschland und die Welt:

  • Gerade mal ein Prozent der Erwerbstätigen wünscht sich nach Ende der Corona-Pandemie wieder einen festen Arbeitsplatz in einem Großraumbüro mit fünf und mehr Mitarbeitern, wie aus einer Umfrage von Bitkom Research hervorgeht.
  • Nach fragwürdigen Geschäften mit Corona-Masken hat die Staatsanwaltschaft Mannheim ein Überprüfungsverfahren gegen den bisherigen Mannheimer CDU-Bundestagsabgeordneten Nikolas Löbel eingeleitet. 
  • Die Spitzenverbände der deutschen Wirtschaft haben eine „vorübergehende substanzielle Ausweitung“ von Coronatests in Unternehmen angekündigt - allerdings auf freiwilliger Basis. Man appelliere an die Unternehmen, ihren Beschäftigten Selbsttests und wo möglich auch Schnelltests mit geschultem Personal anzubieten, um Infektionen frühzeitig zu erkennen, teilten die Branchenverbände BDA, BDI, DIHK und ZDH am Dienstag mit.

Anna Zacharias