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20210309122026
Kapitel

Montag, 8. März

Das war am Montag, 8. März, wichtig

21:33
08.03.2021
Bremen und Niedersachsen: 
  • Ab Mittwoch soll es in Bremen kostenlose Schnelltests geben, das kündigte Bürgermeister Andreas Bovenschulte am Montag an.
  • Im Land Bremen gibt es 21 Neuinfektionen. Die Zahl der insgesamt bestätigten Corona-Fälle steigt damit auf 18.514. Wie das Gesundheitsressort weiter mitteilt, hat sich die Zahl der aktiven Infektionen um 120 auf 791 reduziert. Es wurden zudem 140 weitere Genesene registriert, diese Zahl steigt damit auf 17.355. Ein weiterer Verstorbener ist zu beklagen, sodass im Land Bremen jetzt insgesamt 368 Menschen an oder in der Folge einer Corona-Infektion verstorben sind.
  • Auf Bremerhaven entfallen davon 473 (-14) aktive Infektionen, 2.588 (+10) insgesamt bestätigte Fälle, 2.052 (+24) Genesene und 63 (+0) Verstorbene.
  • Die Inzidenz in Bremen beträgt 57,6 und in Bremerhaven 102,1.
  • In Niedersachsen gelten von Montag an wie angekündigt deutlich gelockerte Corona-Regeln. So dürfen sich wieder bis zu fünf Menschen aus zwei Haushalten treffen - in Regionen, deren Sieben-Tage-Wert zwischen 35 und 100 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner innerhalb von einer Woche liegt. Bei einer Inzidenz bis 35 können Treffen von höchstens 10 Personen aus insgesamt drei Haushalten zugelassen werden.
Deutschland und die Welt:
  • In Deutschland sind inzwischen mindestens drei Prozent der Bevölkerung vollständig gegen das Coronavirus geimpft. Rund 2,5 Millionen Menschen haben bereits die zweite Dosis Impfstoff erhalten, wie aus den Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) hervorgeht (Datenstand 8.3., 8.00 Uhr). Insgesamt 6,2 Prozent (ca. 5,2 Millionen) haben demnach mindestens eine Dosis erhalten.
  • Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut (RKI) binnen eines Tages 5011 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Das geht aus Zahlen des RKI vom Montag hervor. Zudem wurden innerhalb von 24 Stunden 34 neue Todesfälle verzeichnet - und damit ein neuer Tiefstand im Jahr 2021.

Michael Rabba

Mehrere Geschäfte in der Region Hannover öffnen trotz Verbots

21:34
08.03.2021
Mehrere Geschäfte in der Region Hannover haben am Montag Terminshopping angeboten und damit gegen die Corona-Verordnung verstoßen. Darunter waren mindestens zwei Möbelhäuser, die telefonisch und im Internet über ihre Eröffnung berichteten. „Ich bin der Meinung, dass die RKI-Werte gelten“, sagte der Geschäftsführer des Möbelhauses Staude, Helmut Staude. Ihm zufolge gab das Robert Koch-Institut (RKI) den Inzidenzwert für die Region Hannover am Montagmorgen mit 99,2 an. „Wir wollen nicht irgendetwas Unrechtmäßiges machen.“ Bislang habe niemand mitgeteilt, dass die Region Hannover ein Hochinzidenzgebiet sei. Zuvor hatten mehrere Medien über das Terminshopping in Möbelhäusern berichtet.

Nach der neuen Corona-Verordnung sind Lockerungen wie Einkaufen mit Termin nur bei einer Sieben-Tage-Inzidenz von unter 100 Neuinfektionen auf 100 000 Einwohner möglich. In der Region Hannover lag die Inzidenz nach Landesangaben am Montag bei 103,8 - so viele Menschen pro 100 000 Einwohner haben sich in den vergangenen sieben Tagen mit dem Coronavirus angesteckt. Die Regierungssprecherin Anke Pörksen sagte, bei der Verordnung gebe es keinen Spielraum. Terminshopping sei in der Region Hannover klar verboten. Ihr zufolge gelten die vom Land im Internet veröffentlichten Infektionszahlen. Die Polizei fuhr bei mehreren geöffneten Geschäften vorbei, konnte zum aktuellen Ermittlungsstand aber zunächst nichts sagen.

Michael Rabba