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WHO: Britische Corona-Variante schon in 94 Ländern nachgewiesen

05:16
17.02.2021
Die zuerst in Großbritannien aufgetretene und besonders ansteckende Variante des Coronavirus ist nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) in mittlerweile 94 Ländern nachgewiesen worden. Das teilte die Organisation am späten Dienstagabend in Genf mit. Die aus Südafrika stammende Virus-Variante hat sich demnach bereits auf 46 Länder ausgebreitet, bei der zunächst in Brasilien und Japan entdeckten Mutante seien es 21 Länder. Anzunehmen ist jedoch, dass Varianten wie die britische Mutante B.1.1.7 sich unbemerkt noch weiter ausgebreitet haben, da nicht jede Ansteckung auch entdeckt und entsprechend registriert wird.

Sorgen bereitet vor allem die britische Mutante, die nach vorsichtigen Schätzungen gut ein Drittel ansteckender ist als das ursprüngliche Virus. Auch für andere Varianten wie die südafrikanische wird eine höhere Übertragbarkeit angenommen, genaue Daten dazu gibt es aber noch nicht.

Jan-Felix Jasch

Kapitel

Dienstag, 16. Februar

Das war am Dienstag, 16. Februar, wichtig

21:44
16.02.2021
Bremen und Niedersachsen:
  • Dem Gesundheitsamt Bremen wurden am Dienstag 72 neuen Infektionen gemeldet, 64 in der Stadtgemeinde Bremen, acht in Bremerhaven. In Bremen und Bremerhaven wurden jeweils ein weiterer Toter durch oder mit Covid-19 gemeldet.
  • Niedersachsen will die vielkritisierte Impfkampagne gegen das Corona-Virus beschleunigen und die Terminvergabe erheblich verbessern. Vom Biontech/Pfizer-Impfstoff sollten künftig nur noch 20 bis 25 Prozent der Lieferung für die spätere Zweitimpfungen zurückgestellt werden, erklärte der Leiter des Krisenstabs, Heiger Scholz, am Dienstag. 
  • Die Staatsanwalt Oldenburg ermittelt gegen einen Hausarzt, der seine Patienten weiterbehandelt haben soll, obwohl er Corona-Symptome hatte. 



Deutschland und die Welt:
  • Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut (RKI) binnen eines Tages 3856 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Zudem wurden innerhalb von 24 Stunden 528 weitere Todesfälle verzeichnet.
  • Nun hat auch der US-Hersteller Johnson & Johnson die europäische Zulassung für seinen Corona-Impfstoff beantragt. Dies teilte die EU-Arzneimittelbehörde EMA am Dienstag in Amsterdam mit. Die Behörde will das Vakzin bis Mitte März begutachten.

Max Seidenfaden