Letztes Update:
20210211070058

New York öffnet Stadien wieder für Besucher

06:35
11.02.2021
Der Bundesstaat New York öffnet seine Stadien wieder für Großveranstaltungen. „Jedes große Stadion oder jede große Arena - Eishockey, Basketball, Football, Fußball, Baseball, Musikshows, Vorführungen - kann ab dem 23. Februar öffnen“, sagte Gouverneur Andrew Cuomo am Mittwoch (Ortszeit). Grundlage dafür sei, dass die individuellen Pläne der Veranstalter zur Vermeidung von Corona-Ansteckungen von der zuständigen Gesundheitsbehörde abgesegnet würden.

Für die Öffnung auch in der Millionenmetropole New York gelten dabei strenge Richtlinien: Infrage kommen nur Stadien mit mehr als 10 000 Plätzen. Diese dürfen dabei nur zu zehn Prozent ausgelastet sein. Außerdem müsse jeder Besucher einen negativen Corona-Test vorweisen können, der nicht älter als 72 Stunden ist, eine Gesichtsmaske tragen, Abstand von anderen Menschen halten sowie sich einem Temperatur-Check unterziehen.

Max Seidenfaden

Walter-Borjans hält Absenken des Inzidenzwerts für unumgänglich

05:48
11.02.2021
Als unumgänglich hat SPD-Chef Norbert Walter-Borjans den Beschluss von Bund und Ländern verteidigt, Lockerungen der Corona-Auflagen erst bei einem Rückgang der sogenannten Sieben-Tage-Inzidenz auf 35 ins Auge zu fassen. „Dabei wird die neue Herausforderung berücksichtigt, die sich durch veränderte, wesentlich infektiösere Varianten des Coronavirus ergibt“, sagte Walter-Borjans der „Rheinischen Post“ (Donnerstag). „Wenn wir den Fuß zu früh von der Bremse nehmen, droht die Gefahr, dass die Schussfahrt in die Überlastung unseres Gesundheitswesens mit vielen vermeidbaren Todesopfern unvermittelt weitergeht.“

Die Sieben-Tage-Inzidenz gibt die Zahl der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner binnen einer Woche an. Bund und Länder hatten am Mittwoch beschlossen, dass weitere Öffnungen durch die Länder erst erfolgen sollen, wenn eine „stabile“ Inzidenz von höchstens 35 erreicht ist. Dann sollen zum Beispiel der Einzelhandel, Museen und Galerien sowie Betriebe mit körpernahen Dienstleistungen wieder aufmachen können. Am Mittwochmorgen lag die Sieben-Tage-Inzidenz nach Angaben des Robert Koch-Instituts bundesweit bei 68.

Max Seidenfaden

10 237 Corona-Neuinfektionen und 666 neue Todesfälle gemeldet

05:11
11.02.2021
Die deutschen Gesundheitsämter haben dem Robert Koch-Institut (RKI) 10.237 Corona-Neuinfektionen binnen eines Tages gemeldet. Außerdem wurden 666 neue Todesfälle innerhalb von 24 Stunden verzeichnet, wie aus Zahlen des RKI vom Donnerstag hervorgeht. Die Daten geben den Stand des RKI-Dashboards von 05.30 Uhr wieder, nachträgliche Änderungen oder Ergänzungen des RKI sind möglich. Am Donnerstag vergangener Woche hatte das RKI 14.211 Neuinfektionen und 786 neue Todesfälle binnen 24 Stunden verzeichnet.

Die Zahl der binnen sieben Tagen gemeldeten Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner (Sieben-Tage-Inzidenz) lag laut RKI am Donnerstagmorgen bundesweit bei 64,2. Vor vier Wochen, am 13. Januar, hatte die Inzidenz noch bei 155 gelegen. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 2.310.233 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2 in Deutschland (Stand: 11.02., 00.00 Uhr). Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden. Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit etwa 2.087.600 an. Die Gesamtzahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 63.635.

Max Seidenfaden