Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Ministerpräsidenten der Länder haben am Mittwoch über das weitere Vorgehen im Kampf gegen die Corona-Pandemie beraten. Die bisherigen Regeln laufen am 14. Februar aus.
Worauf sich Bund und Länder geeinigt haben:
- Der geltende Lockdown wird bis zum 7. März verlängert.
- Friseure sollen unter strengen Hygieneauflagen bereits ab 1. März wieder öffnen dürfen.
- Die Bundesländer sollen selbst über Öffnung von Schulen entscheiden dürfen.
- Angesichts anstehender Schulöffnungen wollen Bund und Länder frühere Corona-Impfungen für Lehrkräfte, Erzieherinnen und Erzieher prüfen lassen.
- Die Reduzierung der Kontakte in der Corona-Pandemie bleibt weiterhin eines der erklärten Ziele von Bund und Ländern. Private Reisen und Besuche sollen nach Möglichkeit unterlassen werden, gleiches gilt auch für überregionale Tagesausflüge.
- Das Tragen von medizinischen Masken in öffentlichen Verkehrsmitteln und Geschäften soll weiterhin Pflicht sein.
- Bund und Länder sehen die Möglichkeit für weitergehende Öffnungsschritte in der Corona-Pandemie erst bei einer stabilen 7-Tage-Inzidenz von höchstens 35 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner. Dann sollten der Einzelhandel, Museen und Galerien sowie Betriebe mit körpernahen Dienstleistungen wieder aufmachen können.
Jan-Felix Jasch